Audi aus den USA importieren - und dick Zaster sparen!?

Diskutiere Audi aus den USA importieren - und dick Zaster sparen!? im Audi Allgemein Forum im Bereich Audi; Hey Leude, euch ist bestimmt/oder auch nicht aufgefallen, dass der Dollar im Vergleich zum Euro nicht schlecht aussieht (aus unserer Sicht :D). Da...
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dynax

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Hey Leude,
euch ist bestimmt/oder auch nicht aufgefallen, dass der Dollar im Vergleich zum Euro nicht schlecht aussieht (aus unserer Sicht :D). Da hab ich mir mal gedacht könnte man ja mal nach Autos schauen und vllt. ein Paar Euro sparen.

Soweit der Gedanke...

Als ich dann die offiziellen HPs der Autofirmen - Audi, etc... - angeschaut habe, ist mir fast die Kinnlade runtergeknallt.

Nicht nur, dass wir wegen des netten Dollarkurses schon gut darstehen - die Autos sind drüben generell billiger...

Hier 3 Beispiele:

Audi RS4 in Deutschland ab: 71.700,00 Euro
Audi RS4 in Amerika ab umgerechnet: 48.993,00 Euro


Audi A8 4.2 FSI quattro in Deutschland ab: 80.200,00 Euro
Audi A8 4.2 FSI quattro in Amerika ab umgerechnet: 51.766,00 Euro

Porsche 911 Turbo in Deutschland ab: 140.152,00 Euro
Porsche 911 Turbo in Amerika ab umgerechnet: 92.491,00 Euro


Gehe ich richtig davon aus, dass ich beim Import aus Amerika die US Steuern nicht zahlen muss, dafür aber Zoll in Deutschland?

Rechnet sich das dann noch?

Wenn ja wieso macht das keiner?

Denn...Die Verschiffung ist mit kanpp 600 - 1000 Euro auch nicht die Welt.

Danke fürs Lesen und Posten

Gruß Dave
 
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Leghorn

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Richtig, Du mußt versteuern.
Damit, und mit eventuellen Umrüstmaßnahmen, macht es vermutlich keinen Sinn.
Da macht es mehr Sinn Re-Importe zu kaufen, da spart man bekanntlicherweise auch einiges.
 
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dynax

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Stimmt aber soviel ich weiß umgeht man bei re-importen (Dänemark etc) nur diese Luxussteuer wegen welcher die Autofirmen die Preise in diesem Land senken um überhaupt autos verkaufen zu können.

Aber die kanpp 50.000 Euro bei dem Porsche fand ich schon krass und das kommt sicherlich auch vom Dollar-Euro Kurs...

Fraglich ist jetzt ob sich die Steuerersparnis in den USA und die Zollgebühren in Deutschland ausgleichen.

Wenn ja mach ich nen Autohandel auf :D
 
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dynax

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Also Fakten für nen RS4

Angenommen man zieht die 7-9% Steuer in den USA ab und verschifft das ganze Ding nach Bremerhaven oder Rotterdam.
Dann kommen neben den 19% Mehrwertsteuer noch schlappe 10% Zollgebühren oben drauf.

Bei nem Nettokaufpreis von 60858 Dollar würde man nach dem Importrechner auf carsfromusa.de
am Ende auf ca. 61512 Euro kommen inkl. aller Kosten für Transporte etc. Hmm sind immernoch 10.000 Euro gespart die man dann für Felgen ausgeben kann :D
 
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Leghorn

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Stellt sich die Frage ob ein Ami-Auto ohne Umbau durch geht.
Ehrlich gesagt wäre diese "tolle" Idee schon durchgeführt worden, wenn sie so lohnenswert wäre ;)
Vor allem würde ich ein Auto mit amerikanischer Garantie nicht kaufen, das nachbessern ist so umständlich^^
Diese Garantie müßte also auch geregelt+bezahlt werden.
 
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Dickie

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Fraglich ist jetzt ob sich die Steuerersparnis in den USA und die Zollgebühren in Deutschland ausgleichen.
Du hast in den USA keine Steuerersparnis.

In Deutschland gibt es das Preisauszeichnungsgesetz, wonach beim "Kundenpreis" alle eventuellen Steuern (allein schon die Mehrwertsteuer) mit drin sein müssen, in den USA gibt es das nicht, dort kommen auf den "offiziellen" Preis immer noch sämtliche Steuern mit drauf, die werden erst direkt beim Bezahlen ander Kasse fällig.

Somit geht von den von Dir gefundenen Preisen NICHTS mehr runter, das ist der tatsächliche "Exportpreis". Ein Ami zahlt an der Kasse einen ziemlichen Aufschlag, wenn er dann den Wagen bezahlen muss. ;)

Zu dem Kaufpreis rund 1.500 Dollar Transportkosten, dann hast Du den Wagen in Deutschland.

Dann kommen die Einfuhrabgaben und das sind 10% Einfuhrzoll auf den (Kaufpreis plus Transportkosten) und dann nochmal 19% Mehrwertsteuer auf den (Kaufpreis plus Einfuhrzoll).

Dann hast Du den Wagen durch den Zoll auf deutschem Boden.

Dann eventuelle Umbaukosten, zB. Scheinwerfer oder Rückleuchten, dann Abnahme beim TÜV (Einzelabnahme, rund 300 Euro), dann Zulassung (Zulassungspapiere müssen erst erstellt werden, somit insgesamt 150 bis 200 Euro Zulassungskosten).

Dann hast Du Kennzeichen dran und darfst mit rumfahren.

Und wenn Du eine Macke dran hast, dann fährst Du in die Werkstatt und musst bezahlen.
Die Herstellerarantie bezieht sich ausschließlich auf Fahrzeuge innerhalb der EU. Die USA sind nicht EU, somit KEINE Herstellergarantie.

Anderes Recht in den USA, dort gibt es keine Herstellergarantie, sondern "nur" eine Händlergarantie, Du hast nur einen Garantieanspruch gegenüber dem Verkäufer in den USA, also Auto wieder rüberbringen, kostenlos reparieren lassen und wieder zurück damit.

Aber nicht vergessen die ausgetauschten Teile dann wieder zu verzollen, sind ja Neuteile, die in den Bereich der EU eingeführt werden.

Mal konkret zum RS4
49.000 Kaufpreis + 1.200 Transport + 5.000 Einfuhrzoll + 10.300 Mehrwertsteuer + 500 TÜV und Zulassung sind 66.000 Euro (ohne eventuelle Umbaukosten).

Das sind gerademal 7,9% weniger als deutscher Listenpreis.

Wenn Du nur 5% beim Kauf raushandelst, dann sind zwar gute 2.000 Euro "zu viel" bezahlt, aber keinen Umbau und deren Kosten, keine Lauferei mit USA und Papiere und Transport und Zoll (und kein weiches US-Fahrwerk), und volle Werksgarantie.

Ob sich das alles lohnt ;)
 
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dynax

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Hmmm und was ist wenn es keinen Kaufvertrag gibt - also der Preis nicht ermittelt werden kann? Sprich ich will einfach mein Auto nach Deutschland holen welches mir mein Onkel geschenkt hat :D ?
 
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Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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Hmmm und was ist wenn es keinen Kaufvertrag gibt - also der Preis nicht ermittelt werden kann? Sprich ich will einfach mein Auto nach Deutschland holen welches mir mein Onkel geschenkt hat :D ?
Nichts anders.

Es wird ja kein Kaufvertrag bei der Einreise versteuert, sondern ein Wert und wenn kein Wert als Zahl vorhanden ist, oder wenn die angegebene Zahl mit dem realen Wert nicht übereinstimmen kann, dann wird anhand von öffentlich zugänglichen Verkaufspreislisten der (Zoll)-Wert geschätzt und aufgrund der Schätzung die Abgaben berechnet.

Bisher sind alle besser gefahren, die eine echte Rechnung hatten. Aber probier mal, vielleicht bist Du der erste, der damit spart (oder zumindest nicht mehr ausgeben muss).

Selbst wenn da nichts "geschoben" ist, müssen auch (echte) Geschenke voll verzollt werden.
 
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Klafu

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Können selbst bei einem Audi umbaukosten entstehen ?
 
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Dickie

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"Können" ja.

In den USA gelten andere technische Bedingungen, dort sind es die DOT-Vorschriften, hier die EU-Geschichten.

Zumindest "früher" hatten auch die deutschen Autos rote Blinker hinten und diese "Standlichtblinker", weil das in den USA vorgeschrieben war, und das musste nunmal bei der Einfahrung in den EU-Raum umgebaut werden.

Ob das heute noch so ist, dass in den USA diese Vorschriften existieren oder an die EU-"Farben" angepasst wurden, weiß ich nicht. Kommen halt zu wenige deutsche US-Neuwagen wieder zurück, weil es sich eben nicht unbedingt tatsächlich rechnet.

Selbst bei weiter stegendem Euro / fallende Dollar lohnt sich das zumindest bei Audi noch lange nicht, die gibt es als EU-Reimport immer noch deutlich günstiger und mit Garantie.

Bei Mercedes und BMW könnte es jetzt schon oder zumindest bald doch anders aussehen, denn diese beiden gibt es in der EU nicht billiger, da bleibt tatsächlich nur der US-Import.


Gebrauchtfahrzeuge rechnen sich aber, der Wertverlust insbesondere bei dem "wertstabilen" Audi ist in den USA recht stramm und mit Garantie ist da ohnehin nicht mehr viel, ein 2 Jahre alter A8 lässt sich da doch schon richtig rechnen, zumindest wenn er bereits Euro4 erfüllt.
 
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