Audi allroad shooting brake: Studie gibt Ausblick auf das künftige Design der Marke

Diskutiere Audi allroad shooting brake: Studie gibt Ausblick auf das künftige Design der Marke im Audi Allgemein Forum im Bereich Audi; Die Studien, die Audi anlässlich diverser Automessen präsentiert, werden nur sehr selten 1:1 auf die Straße geschickt. Dennoch sind diese sehr...
Die Studien, die Audi anlässlich diverser Automessen präsentiert, werden nur sehr selten 1:1 auf die Straße geschickt. Dennoch sind diese sehr interessant, denn sie erlauben einen Ausblick darauf, wie sich das Design zukünftig entwickeln wird. Das gilt ganz sicher auch für den Audi allroad shooting brake, der jetzt anlässlich der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit vorgestellt wurde



Beim Audi allroad shooting brake handelt es sich um einen zweitürigen Kombi. Damit ist Audi einem klassischen Shooting Brake deutlich näher als andere moderne Vertreter dieses Konzepts, die wie der Mercedes CLS Shooting Brake auf vier Türen setzen - was es bei den britischen Originalen aus den 1960ern wie dem Aston Martin DB5 oder dem Reliant Scimitar GTE nie gegeben hat. Auch der wohl bekannteste Shooting Brake, der als Schneewittchensarg bekannte Volvo P1800 ES verfügte lediglich über zei vordere Türen. Über den Sinn oder Unsinn eines zweitürigen Kombis lässt sich natürlich trefflich streiten, eine gewisse Eleganz kann man dem Konzept aber keinesfalls absprechen.

Dabei darf es bereits bei der jetzigen Vorstellung des allroad shooting brake als sicher gelten, dass das sogenannte Showcar in dieser Form auf den Markt kommen wird. Vielmehr zeigt die Studie mit großen Flächen und nur relativ wenigen Sicken und Kanten, wie Audis in der Zukunft aussehen könnten. Mit der reduzierten Formsprache steht Audi im krassen Gegensatz zum Konkurrenten Mercedes, dessen Design in der jüngsten Vergangenheit von eben jenen, teilweise gegenläufig angeordneten Sichtlinien geprägt ist, was längst nicht jedem langjährigen Mercedes-Kunden gefällt. Richtungsweisend ist aber nicht nur das Design, dass laut Audi "die Formensprache von allroad und e-tron" (den Elektro- oder Hybridfahrzeugen von Audi) vereint, sondern auch der Materialmix der Karosserie, die aus Aluminium und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) besteht. Beim Cockpit orientiert man sich auch bei der Studie am neuen Instrumententräger, der zukünftig im neuen Audi TT zum Einsatz kommen wird.

Als Antrieb dienen ein Benzin- und zwei Elektromotoren. Die Basis bildet ein 2.0 TFSI mit 215 kW/292 PS und 380 Nm Drehmoment, der von einem im Sechsgang e-S tronic Getriebe integrierten Elektromotor mit 40 kW und 270 Nm unterstützt wird. Ein weiterer Elektromotor mit 85 kW Leistung und 270 Nm Drehmoment, der an der Hinterachse sitzt, ist für den Allradantrieb zuständig. Alle drei Motoren zusammen erreichen eine Systemleistung von 300 kW/408 PS und ein Systemdrehmoment von 650 Nm, was eine Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h in 4,6 Sekunden ermöglicht. Der Testverbrauch auf dem Prüfstand wird mit unrealistischen 1,9 Litern auf 100 km angegeben. Ein Blick auf die bisherigen Aktivitäten in Bezug auf Hybridantriebe lässt jedoch vermuten, dass die vorgestellte Kombination derzeit genauso unrelistisch erscheint wie das gesamte restliche Fahrzeug. Als Ausblick auf die Zukunft ist es dennoch interessant.
 
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