Auch Studien von VW, Seat und Skoda beim Treffen am Wörthersee

Diskutiere Auch Studien von VW, Seat und Skoda beim Treffen am Wörthersee im VW Allgemein Forum im Bereich Volkswagen; Die 1982 als GTI-Treffen gestartete Veranstaltung am kärntnerischen Wörthersee hat sich im Lauf der Jahre zu einem der weltweit größten...
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geronimo

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Die 1982 als GTI-Treffen gestartete Veranstaltung am kärntnerischen Wörthersee hat sich im Lauf der Jahre zu einem der weltweit größten Autotreffen gemausert, was bereits seit langem durch den Volkswagen-Konzern als offiziellem Sponsor mit vielfältigen Marketingmaßnahmen und der Präsentation exklusiver Studien gewürdigt wird. Dieses Jahr sind alle wichtigen Konzern-Marken mit exklusiven Modellen auf dem Treffen vertreten

Bereits in der vergangenen Woche berichteten wir über die Leichtbaustudie Audi TT ultra quattro concept. Mittlerweile haben aber auch die Marken VW, Seat und Skoda ihre Modelle vorgestellt, die sie den bis zu 200.000 Besuchern und Teilnehmern in Österreich zeigen wollen.



Den Anfang macht VW mit seinem Design Vision GTI, der neben einem 6-Zylinder-TSI-Motor mit 3 Litern Hubraum und 370 kW/503 PS auch mit zahlreichen Änderungen an Karosserie und Interieur vorfährt. Dazu zählen die nach außen gezogenen C-Säulen und Seitenschweller sowie die zu einer Einheit verschmolzenen Elemente Kühlergrill, unterer Lufteinlass und seitliche Öffnungen zur Kühlung der Bremsen. Auch die waagerecht geteilten Scheinwerfer tragen zur außergewöhnlichen Optik mit „entschlossenen Blick“ bei. Weitere Elemente wie eine deutlich vergrößerte Motorhaube, die sich nach hinten bis zur C-Säule erstreckt, sowie der Heckabschluss mit Spoiler und Diffusor verdeutlichen die neue Design-Sprache. Im Innenraum geht es betont sportlich zu, auch wenn sich das Design am aktuellen Golf GTI orientiert. Die Anordnung des von Instrumententafel und der Mittelkonsole sind deutlich kantiger als beim Serienmodell und noch mehr zum Fahrer orientiert. Weitere Details aus dem Rennsport, wie ein X-förmiger Querträger anstelle der Rücksitze, dominieren das Interieur.



Seat liefert mit seinem neuen Leon Cup Racer einen Ausblick darauf, wie ein neuer Renntourenwagen der Marke für den Einsatz in den verschiedensten weltweiten Rennserien aussehen kann. Die Studie, deren Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor 243 kW/330 PS Leistung liefert, bildet die Basis für die Entwicklungsarbeiten und Testfahrten der kommenden Monate. Auch wenn der Cup Racer optisch kräftig überarbeitet wurde, so bleibt doch die Form des Serienmodells gut erkennbar. Auf der technischen Seite finden sich viele im Motorsport vorgeschrieben oder nahezu unverzichtbare Elemente wieder. Und sogar eine Preisvorstellung gibt man bei Seat bereits heraus: Selbst ein vorläufiger Kaufpreis für den Leon Cup Racer ist bereits definiert: 70.000 € ohne Mehrwertsteuer soll die Version mit DSG-Getriebe kosten, 95.000 € ohne Mehrwertsteuer die Langstrecken-Ausführung mit sequentiellem Getriebe und mechanischem Sperrdifferential. "Wir können uns vorstellen, den Leon Cup Racer bereits in der Saison 2014 für unsere Kundenteams anzubieten", sagt der Leiter von SEAT Sport Jaime Puig.



Skoda lässt es im Vergleich zu seinen Schwestermarken deutlich ruhiger angehen, man könnte fast behaupten dass der Name der aktuellen Studie bereits das sportlichste am ganzen Fahrzeug ist. Der Skoda Rapid Sport kann nämlich nicht mit einer besonders hohen Motorleistung aufwarten, bei diesem Modell kommt offensichtlich ein nicht näher bezeichneter Serienmotor zum Einsatz. Dabei dürfte es sich entweder um den stärksten Motor aus dem Angebot des Rapid handeln, den 1,4-Liter-TSI mit 90 kW/122 PS, oder den gleichgroßen Ableger mit 132kW/180 PS. Und auch bei der Optik belässt man es bei diversen Anbauteilen wie verbreiterten Kotflügeln und Schwellern, 19-Zoll-Rädern sowie geänderten Schürzen. Auch im Innenraum halten sich die Änderungen gegenüber der Serie mit Sportlenkrad, Recaro-Sitzen und beleuchteten Einstiegsleisten in Grenzen. Somit ist der Rapid Sport sicherlich nicht die stärkste, dynamischste, leichteste oder gar teuerste aller gezeigten Modelle, dürfte dafür aber am nächsten an der Realität sein. Und so kann durchaus vermutet werden, dass sich zukünftig einige der Elemente des Rapod Sport in einem Serienmodell oder zumindest im Zubehörkatalog wiederfinden werden.

Bildquelle: Hersteller​
 
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