Alkohol und Kofferraum

Diskutiere Alkohol und Kofferraum im Verkehrsrechtmagazin Forum im Bereich AutoExtrem; Eine Frage die mir jetzt auf den Herzen brennt, wenn ich an Silvester denke. Um mir bei Parties etwas Geld zu sparen, packe ich mir hin und...
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nutshell

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Eine Frage die mir jetzt auf den Herzen brennt, wenn ich an Silvester denke.

Um mir bei Parties etwas Geld zu sparen, packe ich mir hin und wieder paar
Kleinigkeiten in meinen Kofferraum und stell mein Auto dann meist auf nen
Parkplatz paar hundert Meter vom Geschehen ab.

Wenn ich mich nun kurz von der Partie entferne und zum Auto gehe um dort
den Kofferraum aufzusperren um mir etwas rauszuholen...

war da nicht ne Sache, dass einen die Polizei nun vorwerfen kann, dass ich die
Möglichkeit gehabt hätte weg zufahren und mir somit den Schein entziehen kann?

Würde ich bereits angesprochen werden wenn ich nur den Kofferraum öffne und mich
anschließend wieder weg begebe? Sprich wartet die Polizei bis ich mich einer der vorderen
Türen nähere oder werde ich nun schon beim Kofferraum bestrafft.
 
K

KMU

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Du gilst doch nur als Fahrer, wenn die Tür geschlossen ist und der Motor läuft. Also dürftest du eigentlich keine Probleme damit haben!
 
A

al-ghazali

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KMU schrieb:
Du gilst doch nur als Fahrer, wenn die Tür geschlossen ist und der Motor läuft.
Sicher, dass das genau so festgelegt ist? Was, wenn man betrunken und mit geöffneter Tür den Berg hinunterrollt? ;) :D
 
D

Dickie

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Bei Alk sind die Grenzen etwas schärfer, da reicht zum Nachweis einer Fahrtätigkeit der besetzte Fahrersitz und ein warmer Motor oder der Versuch zu starten, also Schlüssel im Schloss.

Solange Du "besoffen" vom Fahrersitz wegbleibst, hast Du Ruhe.

Es sei denn, eine Fahrtätigkeit muss vorher vorgelegen haben (angesoffen allein auf dem einsamen Waldparkplatz auf dem Beifahrersitz schlafend). Sollte diese Fahrtätigkeit sehr naheliegend sein (siehe Beispiel), dann muss die Staatsanwaltschaft nicht beweisen, dass Du gefahren bist, denn der Verdacht liegt sehr nahe, sondern Du müsstest beweisen, dass ein Kumpel gefahren ist, der dann abgehauen ist.

Pennst Du auf dem Diskoparkplatz auf dem Beifahrersitz und startest zum Heuzen den Motor (vom Beifahrersitz aus), dann passiert auch nichts, zumindest ist über Zeugen beweisbar, dass Du in der Disko Dich angetrunken hast und Du bist ja nicht weggefahren.

Sitzt Du auf dem Fahrersitz und der Schlüssel steckt, ist der Lappen weg.
 
D

Dickie

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al-ghazali schrieb:
Was, wenn man betrunken und mit geöffneter Tür den Berg hinunterrollt? ;) :D
Dann bist Du den Lappen genauso los.

Es geht um das Fahren eines Fahrzeug im Rauschzustand.
Es heißt Fahrzeug und nicht Kraftfahrzeug, also lasse Dich noch nicht mal betrunken auf dem Fahrrad erwischen, der Lappen ist weg und die MPU ist da. Wer es nicht glaubt, kann es mal ausprobieren, aber hinterher nicht weinen.

Egal ob der Motor läuft oder bergab oder von Kumpels geschoben, man hat einen Fahrer im Rauschzustand und ein bewegtes Fahrzeug.
 
M

McClane

Guest
Dickie schrieb:
Dann bist Du den Lappen genauso los.

Es geht um das Fahren eines Fahrzeug im Rauschzustand.
Es heißt Fahrzeug und nicht Kraftfahrzeug, also lasse Dich noch nicht mal betrunken auf dem Fahrrad erwischen, der Lappen ist weg und die MPU ist da. Wer es nicht glaubt, kann es mal ausprobieren, aber hinterher nicht weinen.

Egal ob der Motor läuft oder bergab oder von Kumpels geschoben, man hat einen Fahrer im Rauschzustand und ein bewegtes Fahrzeug.
Genau: Das Fahrzeug muß geführt werden.
Fahrzeugführer ist derjenige, der unter eigener Verantwortung das Fahrzeug in Bewegung setzt und lenkt (nicht notwendig eigenhändig; Schiffsführer ist z. B. auch der Kapitän, der das Ruder einem Rudergänger überläßt).
Ein Fahrzeug führt, wer es in Bewegung setzt oder hält und zu diesem Zweck in Betrieb nimmt. Anlassen des Motors, Lösen der Bremsen ohne daß das Fahrzeug in Bewegung gesetzt wird, genügt nicht ( BGH, VRS 76, 198 ).

@Dickie, Du scheinst recht belesen, aber verwende der Verständlichkeit halber besser die Fachbegriffe und Legaldefinitionen.
 
D

DeaAstaroth

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McClane schrieb:
@Dickie, Du scheinst recht belesen, aber verwende der Verständlichkeit halber besser die Fachbegriffe und Legaldefinitionen.
Recht belesen?!? Der Mann ist ein wandelndes Lexikon! :D *Dickes Lob aussprech* Und von der Verständlichkeit her, finde ich ihn auch 1 A ;) Kann immer wieder nur betonen: Besser erklären als Dickie, geht nicht... :))
 
M

McClane

Guest
DeaAstaroth schrieb:
Recht belesen?!? Der Mann ist ein wandelndes Lexikon! :D *Dickes Lob aussprech* Und von der Verständlichkeit her, finde ich ihn auch 1 A ;) Kann immer wieder nur betonen: Besser erklären als Dickie, geht nicht... :))
Das seh ich... Wir werden sehen :D ! Wir werden uns sicher prima ergänzen.
 
D

Dickie

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Seitens des BGH-Urteils muss das Fahrzeug in Bewegung sein, allerdings wird die Polizei vor Ort nicht ruhig abwarten, bis man angefahren ist, sondern im Rahmen von Präventivmaßnahmen sofort einschreiten und eben auch die Fahrerlaubnis einkassieren und dann wird es massiv eng.

Einzig zwei Sachen schützen vor einem längerfristigen Fahrerlaubnisentzug, dass sind ein wirklich guter Anwalt, der sofort einschreitet und dann auch noch ein besonderer Satz im Gerichtsurteil, der einen Gang zur MPU erspart. Denn letztendlich steht immer Alk (oder Drogen) in der Nutzung mit einem Fahrzeug. Da schützt rein praktisch nur die Meidung des Fahrersitzes.
 
M

McClane

Guest
Dickie schrieb:
Seitens des BGH-Urteils muss das Fahrzeug in Bewegung sein, allerdings wird die Polizei vor Ort nicht ruhig abwarten, bis man angefahren ist, sondern im Rahmen von Präventivmaßnahmen sofort einschreiten und eben auch die Fahrerlaubnis einkassieren und dann wird es massiv eng.

Einzig zwei Sachen schützen vor einem längerfristigen Fahrerlaubnisentzug, dass sind ein wirklich guter Anwalt, der sofort einschreitet und dann auch noch ein besonderer Satz im Gerichtsurteil, der einen Gang zur MPU erspart. Denn letztendlich steht immer Alk (oder Drogen) in der Nutzung mit einem Fahrzeug. Da schützt rein praktisch nur die Meidung des Fahrersitzes.
Präventiv die FE einziehen?! Die Bestimmung der StPO kenne ich gar nicht... Zudem wird nicht die Fahrerlaubnis, sondern der Führerschein eingezogen.
Der Verwaltungsakt Fahrerlaubnis kann nur vom StVA rückgängig gemacht werden.
Präventiv kann nur das Führen untersagt werden, im konkreten Einzelfall kann nach eingehender Sachverhaltsprüfung der Schlüssel sichergestellt werden oder der Betreffende in Gewahrsam genommen werden (das nur in absolut begründeten Fällen, die ich hier nicht erklären werde, zu aufwändig).

Der wirklich gute Anwalt kann im übrigen ab einem Atemalkoholvortest von 1,1 Promille respektive 0,3 Promille und Ausfallerscheinungen auch nichts ausrichten.

Also doch nur recht belesen, Dickie :P . Oder ein Mann vom Fach?!
 
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Dickie

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Vielleicht auch nur einer aus der Praxis und der nicht viel Wert auf gesteigerte Nutzung von Fachbegriffen legt, sondern versucht einige Dinge verständlich rüberzubringen.

Schon mal -> den Tread hier gelesen, der ist aus der Praxis, nicht aus den Gesetzen.
 
M

McClane

Guest
Dickie schrieb:
Vielleicht auch nur einer aus der Praxis und der nicht viel Wert auf gesteigerte Nutzung von Fachbegriffen legt, sondern versucht einige Dinge verständlich rüberzubringen.

Schon mal -> den Tread hier gelesen, der ist aus der Praxis, nicht aus den Gesetzen.
Dieser Thread ist irrelevant, da es sich nicht um eine nachvollziehbare Quelle handelt und da KEINE Polizei in keinem Bundesland zur Blutprobe bittet, wenn das Fahrzeug nicht bewegt worden ist!
Das reine Starten des Motors ist nicht ausreichend.

Es muß daher beobachtet worden sein, dass der Threadersteller gefahren ist.

Das "vielleicht" Deiner Antwort und die Art, wie Du schreibst, zeigen mir, dass Du nicht von diesem Fach zu sein scheinst.
Aber wie ich schon sagte: Man kann sich sicher ergänzen.
 
Titan_GFJ

Titan_GFJ

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streitet euch mal nich wer "mehr" recht hat.

Will mal anmerken das ich wenn ich viel Getrunken habe früher auch gerne im Auto geschlafen habe. Da es mir im Auto auch oft langweilig oder Kalt war musste ich um die Heitzung in Betrieb zu nehmen den Motor starten. (Bei meinem alten Fiesta damals wurde die sonst nie warm).

Damals haben mich auch mal 2 Polizisten angesprochen, die waren sehr nett und meinten nur "Fahren sie ja nicht in ihrem Zustand, sie wollen ihren Führerschein doch behalten"

Jetzt kann es natürlich sein das die verdammt nett waren und alles, aber mal im Ernst Polizisten sind auch nur Menschen und wenn ich wirklich keine Anzeichen mache das ich Fahren will dann kann ich mir kaum vorstellen das die mir den Führerschein präventiv wegnehmen, ob sie es dürfen oder nicht. Und hier kann dann sicher auch ein Anwalt argumentieren.

Bei der hier geschilderten Situation geht es allerdings nur um das öffnen des Kofferaums, jeder Mensch den ich meinen Schlüssel gebe darf meinen Kofferaum auf machen ob das jetzt ein 5 jähriges Kind, ein volkommen Besoffener oder sonst ein Mensch ist. Hier ist es, aus reinem Menschenverstand gedacht, unmöglich die Schlussfolgerung zu ziehen das dieser Mensch das Fahrzeug bewegen möchte.

Ich gehe weiter und sage selbst wenn er auf seinen Fahrersitz steigt kann man nicht davon ausgehen das er fahren möchte, präventiv kann die Polizei hingehen und fragen aber mehr kann sie und darf sie nach meinen Verständniss nicht und ich denke und hoffe das mir hier jeder Richter recht geben wird.

Die Polizisten damals haben es zumindest auch so gesehen, und mal ehrlich wenn die mir meinen schlüssel wegnehmen und ich erfriere dann im Auto ist auch keinem Geholfen. Wenn jedoch jemand sein Auto in Bewegung setzt dann kein Pardon, egal auf welche kuriosen Ideen man im besoffenem Zustand kommen kann.

Dies von meiner Seite, ohne irgendwelchen Paragraphenscheiß :) (nicht böse gemeint, aber alleine schon was unser BWL-Lehrer damals für Sachen von sich gegeben hat, man muss auch mal vom praktischer Sichtweise aus denken. Auch wenn ich dafür vielleicht noch ein paar Böse Worte ernten werde.)

Gruß

.-=Titab=-.
 
N

nutshell

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"Es muß daher beobachtet worden sein, dass der Threadersteller gefahren ist."

Nur um nochmal ne Kleinigkeit klar zu stellen. Der ganze Thead war nur eine
"Was-wäre-wenn"-Geschichte.

Jedenfalls ist meine Frage durch die zahlreichen und ausführlichen Antworten
doch schon geklärt :)
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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McClane schrieb:
Dieser Thread ist irrelevant, da es sich nicht um eine nachvollziehbare Quelle handelt

Bisschen weit rausgeleht, was?
Der Betreiber dieses Forums (der auch mehrmals im Posting geantwortet hat), ist einer der ersten "Fachanwälte Verkehrsrecht", was erst im Herbst diesen Jahrers eingeführt wurde. Weitere drei Poster sind ebenfalls Anwälte. Somit dürfte diese Quelle nicht so ganz irrelevant sein.


und da KEINE Polizei in keinem Bundesland zur Blutprobe bittet, wenn das Fahrzeug nicht bewegt worden ist!

Aha, nagut, allerdings gibt es Verurteilungen, die anderes sprechen.

Das reine Starten des Motors ist nicht ausreichend.

Völlig richtig, allerdings nicht bei allen Polzisten bekannt.

Es muß daher beobachtet worden sein, dass der Threadersteller gefahren ist.

Dito

Das "vielleicht" Deiner Antwort und die Art, wie Du schreibst, zeigen mir, dass Du nicht von diesem Fach zu sein scheinst.
Aber wie ich schon sagte: Man kann sich sicher ergänzen.
Das die Polizei nach einem bestimmten Beuteschema arbeitet, ist bekannt und beweisbar, dass es dabei vielen Polizisten aus irgendwelchen schwer nachvollziehbaren Greünden nicht um Recht und Gerechtigkeit geht, sondern um Quote, ist auch nachweisbar. Es gibt genügend schwarze Schaafe auf beiden Seiten, nur dass die einen eine Uniform anhaben und glauben, deshalb etwas außerhalb der gesetzlichen Dinge liegen zu können.

Kleines Beispiel gefällig:
Fahrzeug mit lagaler Lachgaseinspritzung, normale Verkehrskontrolle allgemeiner Art (alle mussten raus), einmal ein Fahrer Mitte Vierzig, Papiere zeigen lassen, staun staun, angenehme Weiterfahrt.
Gleicher Wagen, 45 Minuten später, nun allerdings der Fahrer 18 Jahre: sofortige Sicherstellung des Fahrzeugs wegen Erlöschen der BE, Sicherstellung des Führerscheins wegen BtMG-Missbrauch (Lachgas), Wischtest und pinkeln, beides negativ, trotzdem Lappen erstmal weg.
Gegen beide Sicherstellungen wurde Widerspruch eingelegt, somit Beschlagnahme (hat Vorteile, geht nämlich schneller, da innerhalb 3 Tagen entschieden werden muss), nach (für die Polizei) negativem Beschlagnahme-Beschluss beides wieder rausgegeben.

Das konnte man aber anscheinend nicht gefallen lassen, denn nun kam eine Anzeige gegen den 18jährigen Fahrer wegen BtMG-Verstoß und gegen den Mittvierziger als Halter wegen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz.

Aha, da arbeiten Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen und können sich nicht mal entscheiden, ob es nun BtMG oder Arzneimittelgesetz ist.

Dann natürlich Widerspruch gegen den Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft bezüglich BtMG. Was folgte war eine Verfahrenseinstellung wegen Geringfügigkeit.

Aha, ist zwar kein BtMG, aber wenn man mit der Verfahrenseinstellung einverstanden ist, dann ist man zwar straffrei, hat allerdings einen Voreintrag wegen BtMG. Auch dumm gelaufen, ebenfalls Widerspruch eingelegt, somit wird es zu einem klaren Freispruch kommen. Ohne Richter sind diese Herren anscheinend nicht in Lage einen Fehler zuzugeben.

Nun zum Arzneimittel-Missbrauch, dies ist auch eine Behungstat, somit eigentlich nur strafbar, wenn man erwischt wird, wie man vor einer Disko die Anaugbrücke abgeschraubt hat und einige Kiddis in den Motorraum gekrochen sind, um ein paar Züge zu nehmen. Ist aber auch einigen Herren in Uniform egal, denn der reine Besitz einer Lachgasanlage reicht denen schon aus.

Mal sehen, wie es damit weitergeht, habe aber zumindest nicht eine schlaflose Minute deshalb.

Auch merkwürdig, dass das Fahrzeug bereits 2 mal nach dem genannten Vorfall (der 18jährige war Fahrer) sichergestellt wurde, einmal sogar vom gleichen grünen Duo, doch jedesmal der Wagen ungeprüft nach 3 Tagen wieder rausgegeben wewrden musste, denn jedesmal wurde der Sicherstellung widersprochen und jedesmal beschlagnahmt und jedesmal hatr der Richter gleich entschieden.

Ebenso eine Sicherstellung eines meiner Fahrzeuge, weil eine Fußraumbeleuchtung sich beim Öffnen der Tür eingeschaltet hat. Richtig: angeordnetet Sicherstellung wegen Gefährdung nach Erlöschen der BE.

Was allerdings der TÜV dann nicht bestätigt hatte.

Dann waren doch zwei Polisiten nicht in der Lage, bei einer über 16mm Gasschieberanschlag gedrosselte 125er, die Drosselung zu messen, die haben versucht am Gasgriff die 16mm zu messen. Da dort keine 16mm waren: Sicherstellung.

Was allerdings der TÜV dann nicht bestätigt hatte.

Dann war die Zeit der Drosselung vorbei und es wurde gleich etwas mehr gemacht, allerdings mit Eintrag einer Leistungssteigerung (mit Abgas und Geräuschgutachten), das ist so ziemlich die einzige 125er, die zulässig auf 23 PS gebracht wurde. Dann kam die Kontrolle, und weil nicht sein darf, was nicht sein kann (zumindest in der Vorstellung eines Polizisten) auch wieder eine Sicherstellung.

Was allerdings der TÜV dann nicht bestätigt hatte.

Da sich die Polizei aber auskennt, sind diese Sachen nie passiert, oha.

So astrein sind viele Polizisten nunmal nicht und es gibt nicht wenige, die meinen, dass ihre Meinung auch Gesetz sein sollte und sie verfahren auch so, denn was passiert denen: für Zeugenaussagen werden sie dienstfrei gestellt, somit nette Abwechslung im Alltag und wenn der Richter ihrer Menung nicht folgt, dann hat der keine Ahnung, ist ja Richter und nicht Polizei.

Allerdings glaube ich nicht, dass Du ein "echter" Polizist bist, denn ansonsten wären einige Aussagen von Dir nicht ganz nachvollziehbar, wenn Du nicht zu den oben beschriebenen "Kollegen" gehörst.

Es ist auch nachgewiesen, dass etwa 10-15% bei Strafen gegen Umbauarbeiten schlicht und ergreifend falsch sind, weil die Polizei nunmal keine Detailkentniss hat (kein direkter Vorwurf), allerdings es wegen fehlender Gesetzeskentniss und fehlender Rechtschutzversicherung der Fahrer diese Strafe "geschluckt" wird, ohne dagegen vorzugehen.

Dass diese Strafen deshalb berechtigt sind, ist nicht so.

Was meine Unterstützung angeht: Hier haben schon einige etwas versucht, in dem sie Aussagen von mir im Netz recherchiert haben und dann Stunden später irgendwelche "kann garnicht sein" posteten.
Hau rein, ich werde Dich gerne ergänzen, allerdings auch mit Praxisbeispielen wahrscheinlich teilweise korrigieren müssen.
 
M

McClane

Guest
Dickie schrieb:
Allerdings glaube ich nicht, dass Du ein "echter" Polizist bist, denn ansonsten wären einige Aussagen von Dir nicht ganz nachvollziehbar, wenn Du nicht zu den oben beschriebenen "Kollegen" gehörst.
Glaub's ruhig.
 
D

Dickie

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Absolut ausgeschlossen.
Dafür schmeißt Du zu viele Grundsatzgeschichten (wie OWI und Straftat) durcheinander.
 
M

McClane

Guest
Dickie schrieb:
Absolut ausgeschlossen.
Dafür schmeißt Du zu viele Grundsatzgeschichten (wie OWI und Straftat) durcheinander.
Schwätzer.
 
D

Dickie

GESPERRTES MITGLIED
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McClane schrieb:
Och, und wenn die Argumente ausbleiben, dann kann man immer noch rumbeleidigen, macht Dich aber auch nicht glaubwürdiger, mit dieser Aussage ist nun alles klar.

Bist auch damit auch noch nicht mal der Erste, hat den anderen aber auch nichts genutzt.
 
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