ADAC Pannenstatistik 2016 - das sind die "Tops" und "Flops" aller Fahrzeugklassen

Diskutiere ADAC Pannenstatistik 2016 - das sind die "Tops" und "Flops" aller Fahrzeugklassen im Aktuelles Forum im Bereich AutoExtrem; Obwohl der Automobilclub ADAC im Vergangenen Jahr erwähnt hat, die Rankings für die Pannensicherheit nur noch Mitgliedern der eigenen...
Obwohl der Automobilclub ADAC im Vergangenen Jahr erwähnt hat, die Rankings für die Pannensicherheit nur noch Mitgliedern der eigenen ADAC-Webseite zur Verfügung zu stellen, scheint man es sich jetzt doch noch einmal anders überlegt zu haben. Wie die aktuelle Pannenstatistik zeigt, ist diese in ähnlicher Form wie früher publiziert worden und gilt laut dem ADAC somit als "wichtige Orientierungshilfe für alle Gebrauchtwagenkäufer"




Wer sich heutzutage einen Gebrauchtwagen zuzulegen gedenkt, möchte sicherlich schon im Vorfeld darüber informiert sein, wie hoch die Pannenstatistik des entsprechenden Fahrzeugs ist, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt - natürlich nur statistisch gesehen. Wie so oft, zeigt auch die diesjährige Pannenstatistik des ADAC in sämtlichen Fahrzeugklassen seine typischen "Pappenheimer", die im Vergleich zu anderen Fahrzeugklassen deutlich mehr Pannen aufweisen. Solche Fahrzeuge gilt es bereits bei der Vorauswahl eines Gebrauchtwagenkaufs herauszukristallisieren, damit auch "der Gebrauchte" noch viele Jahre Freude bereiten kann. Folgende Fahrzeugklassen hat der ADAC in seiner diesjährigen Statistik aufgeführt:


Die Kleinstwagen

Bei den Kleinstwagen konnten in den vergangenen Jahren immer wieder die asiatischen Fahrzeugmodelle wie zum Beispiel der Toyota Aygo und der Hyundai i10 brillieren, wobei man beim Hyundai lieber zu etwas älteren Fahrzeugen aus den Baujahren 2009 und 2009 greifen sollte, da man in diesem Zeitraum anscheinend noch auf eine bessere Qualität gesetzt hat. Aber auch die Fahrzeugmodelle des VW-Konzerns wie der Skoda Citigo, der Seat Mii der VW Fox sowie der VW up! können mit ruhigen Gewissens gekauft werden, da diese Modelle durch die Bank weg mit guten bis sehr guten Ergebnissen abschneiden konnten. Weitere Fahrzeuge, die in der Statistik positiv aufgefallen sind können namentlich mit Opel Adam, Opel Agila, Peugeot 107, Renault Twingo, Chevrolet Spark sowie Citroen C1 erwähnt werden. Einzig vom Fiat 500, dem Fiat Panda und auch dem Smart fortwo sollte man tunlichst die Finger lassen beziehungsweise sein Geld lieber in eines der anderen Modelle investieren.



Die Kleinwagen

Hier sieht das Bild ähnlich wie bei den Kleinstwagen aus. Fahrzeuge wie der Audi A1, Ford Fusion, Hyndai ix20, Mazda 2, Mitsubishi Colt, Toyota Yaris sowie der VW Polo können mit niedrigen Pannenwerten in allen Altersklassen überzeugen. Beim Dacia Sandero sollte man von der jüngeren Modellreihe abstand nehmen, da hier arge Probleme mit der Batterie verzeichnet worden sind. Auch beim Hyundai sollte man sich eher einen älteren, dafür aber sehr pannensicheren Getz zulegen, da der direkte Nachfolger alias i20 eher nur dem Mittelmaß entspricht. Der aus Italien kommende Fiat Punto hat hier wieder die schlechtesten Karten, weshalb man lieber einen großen Bogen um dieses Fahrzeug machen sollte - so hart es eben auch klingt.



Die untere Mittelklasse

Bei den Fahrzeugmodellen der unterem Mittelklasse lässt sich besonders der Toyota Auris die wenigsten Pannen gefallen. In Sieben der insgesamt acht ausgewerteten Altersklassen zeigt er sich absolut souverän. Auch beim ebenfalls aus Japan stammenden Mazda 3 weiß der Käufer, dass er auch bei gebrauchten Modellen die Zuverlässigkeit mit kauft. Die Deutschen können mit Audi Q3, BMW 1er sowie X1, Mercedes A- sowie B-Klasse aber auch der VW Golf sowie der aus gleichem Hause stammende Caddy zeigen sehr wenige Ausfälle. Bei Dacia klagen wie schon beim oben erwähnten Sandero auch hier die Modelle Duster sowie Logan über Batterieprobleme - Zufall? Fahrzeuge wie der Opel Zafira oder auch der Peugeot 307 zeigen gerade mit höherem Alter mehr Schwächen als bei den jüngeren Modellen. Bei weiteren französischen Modellen wie der Citroen Berlingo, Peugeot 308 oder auch der Renault Kangoo sollte man darauf achten, dass durch die eher durchwachsene Bilanz hier und da mal eine Panne vorkommen kann, aber nicht muss.



Die Mittelklasse

In der Mittelklasse dominieren vor allem die deutschen Premiumhersteller wie Audi, BMW und Mercedes. Bei keinem Modell gibt es ernsthaft etwas zu bemängeln so dass hier der Werbeslogan "Made in Germany" ohne Bedenken angewandt werden darf. Der einst so gute Mazda 6 reiht sich mittlerweile mit dem Skoda Octavia in eine "Pannenklasse" ein, die zwar stabil ist, aber dennoch einen Tick besser sein könnte. Die Schlusslichter bilden hier sehr deutlich Ford mit dem Mondeo und dem S-Max sowie auch Opel mit dem Signum/Vectra und dessen Nachfolger Isignia. Bei älteren VW-Modellen wie dem Passat oder auch dem Sharan steigt die Pannanhäufigkeit mit zunehmendem Alter deutlich an.



Die obere Mittelklasse

Fahrzeugmodelle der oberen Mittelklasse werden in der Regel etwas penibler gewartet als die bisherigen genannten Fahrzeugklassen, so dass Pannen eher seltener anzutreffen sind. Während die jüngeren Audi-A6- und BWM-5er-Modelle als makellos zu bezeichnen sind, erzielt die E-Klasse von Mercedes doch nur ein eher mittelmäßiges Ergebnis im Vergleich zur Konkurrenz. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Laufleistung der E-Klasse-Modelle im Schnitt auch 15.000 Kilometer/Jahr über denen der Konkurrenz gelegen hat, wodurch man nicht ganz so streng mit der Pannenhäufigkeit bei diesem Modell sein sollte. Der Skoda Superb ist von der Pannenhäufigkeit jetzt zwar kein Musterschüler, braucht sich mit seinem Durchschnittswert aber auch nicht zu verstecken.



Der Bewertungsschlüssel


Der Bewertungsschlüssel bezieht sich auf die Anzahl der Pannen pro 1.000 zugelassener Fahrzeuge.


Fazit - je älter das Fahrzeug, desto häufiger die Pannen, mit einem großen ABER


Bei über 2,4 Millionen Einsätzen im vergangenen Jahr hat die Straßenwacht feststellen müssen, dass 35,7 Prozent der Pannen durch Batterieprobleme verursacht wurden. Im sechsten und siebten Lebensjahr eines Fahrzeugs sei die Gefahr einer streikenden Batterie am höchsten, weshalb es sich hier empfiehlt, rechtzeitig durch einen Tausch dieser vorzusorgen. Weitere Pannenprobleme entstehen mit 15,2 Prozent beim Motormanagement (Einspritzung, Zündung, Sensorik). 14,1 Prozentpunkte gehen auf Karosserie, Lenkung, Bremsen und Fahrwerk.


Wie diese Statistik zeigt, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Panne mit dem Fahrzeugalter, wobei die Spitze des Eisbergs bei den 14-jährigen Fahrzeugen gezählt wird. Die danach wieder abfallende Kurve entsteht mit Sicherheit, weil ab einem Fahrzeugalter von 14 Jahren die meisten Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen und verschrottet werden und der Rest als "Youngtimer" weiter leben darf, deren Pflege sich einerseits intensiviert und sich andererseits die Fahrleistungen deutlich verringern.


Mit Bild und Material von adac.de


Meinung des Autors: Ich persönlich kann dieser Pannenstatistik wieder einmal nur zustimmen. Klar kann ich nicht jedes, in der Statistik bewertete Fahrzeug beurteilen, aber ich kann sagen, dass ich mit meiner 20 Jahre alten Celica noch nie eine Panne gehabt habe (Klopf auf Holz), wodurch sich hier wieder die japanische Automobil-Qualität zeigt. Andererseits kenne ich Fahrzeughalter anderer, teilweise hier aufgezählten schwarzen Schafe, die das hier gezeigte Bild der Pannenhäufigkeit leider unterschreiben müssen. Wie geht es euch mit euren Fahrzeugen? Ist alles in Ordnung oder habt/ hattet ihr Montagsmodelle?
 
K

keinADACfan

Guest
Der Betrügerverein hat wieder zugeschlagen. Wieder einmal gewürfelt? bin froh das ich noch NIE auf eure Dienste angewiessen war!
 

nochn16v

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Wieso "eure" ?

Das hier ist nicht die Homepage vom ADAC X(
 
Thema:

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