Originalansicht: Smart Electric Drive soll 2017 als Fortwo, Forfour und Cabrio-Variante kommen

Die Daimler Stadtwagenmarke Smart bietet Anfang 2017 alle Fahrzeuge seiner Modellpalette, den Fortwo, Forfour sowie das Cabrio mit reinem Elektroantrieb an, was die City-Flitzer nicht nur agiler und leiser, sondern auch deutlich umweltfreundlicher gestaltet




Bei den heutigen Verkehrsverhältnissen dürfte der in Paris vorgestellte Smart Electric Drive als ernsthaften Alternative für viele City-Flitzer entwickeln, egal ob Zwei- oder Viersitzer, Limousine oder Cabriolet.

Ab Anfang 2017 soll der Smart auch mit reinem Elektromotor erhältlich sein. Für den City-Betrieb liefert der 60 kW / 81 PS starke E-Motor einen Durchzug von 160 Newtonmetern, was den Smart Fortwo innerhalb von 11,5 Sekunden auf Tempo 100 katapultiert. Während das Cabrio für den Sprint auf 100 drei Zehntel mehr benötigt, benötigt der Forfour mit 12,7 Sekunden am längsten. Die Maximalgeschwindigkeit wird mit elektronisch abgeregelten 130 km/h angegeben.

Der Elektromotor ist ein 60-Kilowatt starker Drehstrom-Synchronmotor, welcher im nordfranzösischen Clèon gefertigt wird. Die 17,6 kWh starke Batterie wird von der Daimler-Tochter Deutsche Accumotive im sächsischen Kamenz gefertigt und soll den E-Smarts eine theoretische Reichweite von 160 Kilometern gewähren - für die Stadt ausreichend. Der Ladevorgang kann entweder über die neuen, optionalen und aufpreispflichtigen Schnellader erfolgen, welche die Fahrzeuge innerhalb von 45 Minuten wieder fahrbereit machen. Nutzt man den normalen, serienmäßigen On-Board-Loader oder eine Ladesäule, dehnt sich der Ladevorgang dann schon auf dreieinhalb Stunden, was aber immer noch zügig klingt, wenn man dies mit der Ladung an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose vergleicht, welche dann zähe sechs Stunden benötigt.





Im Vergleich zu den bisherigen Smart-Modellen hat sich das Interieur etwas abgeändert. Statt auf eine Tankanzeige blickt man jetzt auf eine Anzeige für den Ladezustand der Batterie. Auch der Schalthebel aus der Mittelkonsole kennt nur noch die Fahrtrichtungen Vor- und Rückwarts, da der Elektromotor keine Gänge benötigt.

Äußerlich erkennt man die neuen Smart Electric Drive an weißen Schriftzügen vorn und hinten, die auf den E-Motor hinweisen. Optional lassen sich Außenspiegel und Tridion-Zelle in grün bestellen. Ansonsten sollen die gleichen Lackfarben wie für die aktuellen Benzinmodelle zur Wahl stehen.

Der Clou der neuen E-Smarts besteht darin, dass der Nutzer während des Ladevorgangs entscheiden kann, ob der Innenraum gekühlt oder geheizt wird. Die Auswahl dazu kann sogar über eine spezielle "Smart Control App" vom Smartphone aus gesteuert werden. Um die Smarts auch für den Winter fit zu machen, wird optional noch ein Winterpaket zur Verfügung gestellt, welches dann auch ein beheizbares Lenkrad enthält.

Die Markteinführung der Smart Electric Drive ist für Anfang 2017 geplant, zu welcher das Coupé sowie auch das Cabrio als Sondermodell in der Lackierung Greenflash angeboten wird. Hinsichtlich der Preise sollen der Smart Fortwo, Forfour sowie Cabrio bei 21.940, 22.600 und 25.200 Euro starten.




Meinung des Autors: Ein kleiner Stadtflitzer, welcher angesichts des umweltfreundlichen, aber in der Entwicklung relativ teuren Elektromotors verhältnismäßig günstig daher kommt - für einen Smart. Wenn er nicht aussehen würde wie ein Spielzeugauto würde dieser für viele Kunden eine gute Alternative darstellen, günstig und umweltschonend in der City von A nach B zu kommen. Würdet ihr euch einen Smart Electric Drive zulegen wollen?