Hallo,
Vor ca. 1,5 Monaten hab ich einen Peugeot 206 Bj1998 gekauft und dafür auch noch Geld hingelegt.
Das Leid und Fehlersuche ging dann schon am nächsten Tag los. Komisch das es am Kauftag keinerlei Probleme mit dem anspringen des Motors hatte.
Im Prinzip geht alles , ausser das die Innenraumbeleuchtung dauernd leuchtet wenn sie auf Tür-modus gestellt ist, und das er nicht immer anspringen will. Das äussert sich banalerweise auch so doof das man zwar anlassen kann, also Anlasser dreht aber der Motor nicht anspringt.
Nicht eine Zündung erfolgt wenn es soweit ist. Ich könnte dem Ingenieure der sich sowas ausdenkt Stundenlang auf den Kopf hauen.
Wäre es nicht hilfreich und sinnvoll falls was nicht stimmt, der Board-Computer meldet was nicht stimmt? und dabei das Anlassen nach 5 umdrehungen verhindert, sodas das sinnlose Anlassen und Batterie leersaugen und unnötige Anlasserabnutzung verhindert wird?
Auch zur Schonung der eigenen Nerven wäre es sinnvoll. Die ganze Welt ist balabala ... und das grösstenteils mit Lizenz/Diplom.
Einen ganzen Roman könnt ich darüber schreiben, obwohl ich Elektroniker bin, aber dann wird dem einen oder anderem nicht geholfen weil es viel zum lesen gäbe und es gibt genug Menschen die nicht gerne lesen, ich zbsp ..ich lese gerne technisches, aber noch nie im Leben habe ich einen Roman gelesen.
Ok, meine Erfahrung und Lösung zur Wegfahrsperre bei älteren Fahrzeugen;
Erst wusste ich gar nicht das der kleine 206 sowas wie eine Wegfahrsperre hat, das ist absolute Zumutung einem Kleinwagen sowas einzubauen und das für immer. Bisweilen fuhr ich einen sehr alten Wagen auch mit Boardcomputer und es ging fast nie was kaputt. Er spring immer ! an.
Immer, ohne Ausnahme! Ich meine , man hat ja normalweiser ein Auto um es auch benutzen zu können wenn man es braucht.
Meiner stand ganzwöchentlich nur da, hauptsächlich brauchte ich es am Wochenende für verschiedenes. Für die Arbeit hatte ich einen Geschäftswagen von der Firma, da ich nur im technischen Aussendienst tätig war.
Gut, zum Peugeot 206. Nichtsannehnd über Wegfahrsperre, suchte ich nach Fehlern die den Motorstart verhinderten...
Fand aber keinen Fehler! Toll! Fehlerfrei (aussere Innenraumbeleuchtung) und trotzdem springt nicht an. Das ist doch nicht normal oder?
Soviele Sensoren am und um den Motor rum, alle gehen und alle tragen dazu bei dem Boardcomputer "Steuergeräte (engl. ECU = electronic control unit oder ECM = electronic control module)" Daten zu bringen um den Benzinverbrauch zu senken und optimal zu laufen. Hahaha..
Da muss ich zweimal lachen, 1. mit soviel zusätzlicher Technik verbraucht das Ding ungemein viel Benzin, da steckt doch Politik dahinter oder?
2. ECU...haha " Electronic Control Unit " gibt es alternativ eine mechanische Kontroll Einheit, oder anders "Mechanisches Steuergerät" ???
Ich finde das absolut lächerlich, die Bezeichnung für ein Steuergerät. Es würde durchaus reichen das Dingens als Controll Unit zu bezeichnen.
Früher fuhr ich mal einen sehr alten Wagen mit mechnisch gesteuertem Automatik Getriebe, 3-Gang , ich war sehr zufrieden!
Der 1. Gang ging übringens weit über 100km, der 2. so 180km... aber lassen wir das, ich musste den schönen und sehr starken Wagen verkaufen weil ich geheiratet hatte und meine damalige Frau Angstzustände hatte obwohl ich gemütlich fuhr. Leider wurde ich nicht mit viel Geld im Rücken geboren und hatte keinerlei Möglichkeit den Wagen als Zweitwagen zu behalten.
Also, ich fand keine Fehler, Motor springt nicht an, am nächsten Tag konnte es sein das er ansprang. Die Chance war so ca. 60% anspringen, 40% nein , heute oder jetzt nicht. so launisch wie so manches launische oder hormongesteuerte Lebewesen.
Mein grösstes Problem war, da sich das Auto brauchte um zur Arbeit zu fahren, und auch wieder nach Hause nach der Arbeit.
Seit Jahren hab ich kein Firmenfahrzeug mehr, andere Arbeiststellen und brauche das Auto dringend.
Frustrierend ist es den Chef anrufen zu müssen das Auto springt mal wieder nicht an und ich komme später zur Arbeit, wann genau? weiss ich nicht... " ganz leise ohne das der Chef das hört .." würden sie mir deutlich mehr Gehalt zahlen könnte ich mir was neueres leisten und pünktlich zur Arbeit kommen."
Was erlauben Strunz von Ingenieure??? So ein Auto zu konstruieren/bauen das mal will, mal nicht. Frustrierend..nichts weiter.
Im Schlaf hat mich das Auto, heute noch , verfolgt, wirklich, man braucht es und es tut seinen Zweck nicht erfüllen, man hat sogar Geld dafür hingelegt, das man täglich schwer verdient hat.
Nun , ich bin Elektroniker, und die meiste Zeit meines Lebens hab ich damit verbracht Fehler zu beheben, Servicetechniker eben.
Nicht aufgeben, suchen, irgendwo ist der wurm den ich finden werde, hab ich immer gefunden. Die Ursache meine Ich.
Es ist so, das Alles was neu ist, auch ein Auto, meist einwandfrei funktioniert, aber mit den Jahren eben nicht mehr.
Weiss echt nicht wie so ein Ingenieur denkt, ob er wirklich denkt? Es ist wohl logisch das nach ca 7 Jahren oder auch weniger die Elektrik und Elekronik nicht mehr richtigen Kontakt hat. Das kann man viel Besser machen, die Kontakte, die Software, die Fehlererkennung und Anzeige der Fehler. Wieso soll ich mir extra ein Diagnosegerät kaufen müssen, da eiens schon im Auto eingebaut ist?
Die meisten Menschen haben eh keine Ahnung von Technik, daher würden sie eh in die Werkstatt fahren auch wenn jetzt der BoardComputer
" CU " einen genauen Fehler melden würde. Ausserdem müsste Gesetzlich die Aussage beim Auto-Neuverkauf getätigt werden, " Ich muss sie darauf hinweisen das die Elektrik und Elektronik nach ca 7 Jahren versagen wird, eventuell früher, weil der Hersteller dieses Fahrzeugs die Elektrik und Elektronik nicht bestmöglich miteinander verbunden hat." Alles gesteckt über Stecker und geklemmt. Versagen ist 100% vorprogrammiert.
"Ausserdem haben wir nur 1 Nockenwellensensor verbaut, weil der ja soooo teuer ist, und somit , falls er versagt, sie gar nicht fahren können, auch wenn sie im tiefsten und dunkelstem Wald bei -20Celsius stehen." unsw...Geiz ist geil bei einem Teil von wenigen Euro.
Ok, nachdem ich keinerlei wirklichen Fehler gefunden habe, habe ich in Hinter-Net recherchiert....
Dabei kahm nicht viel hilfreiches dabei raus, aber im grossen und ganzen hab ich daraus was reimen können. Hyroglyphen?!
Und selber was festgestellt... aus meiner Erfahrung:

1. Die Lesespule am Zuendschloss ist nicht nur eine Lesespule! Hab sie geöffnet, gezwungenermassen, da ist viel Elektronik dahinter.
Ist ein Modul/Einheit für sich. Gibt wahrscheinlich ein kodiertes Signal weiter den es aus dem Zuendschluessel auslesen konnte, falls dies erfolgreich erfolgt ist. Hat , wenn mich noch hinreichend erinnere, 4 Leitungen. Wäre es nur eine Auslesespule haette das Dingens 2adrigen Anschluss, das würde reichen.

2. Versagt die Auslesung des Codes aus dem Zuendschluessel (Rfid oder wie man das Dingens nennt), und man startet den Motor, greift die Wegfahrsperre, und zwar jetzt kommts! für ca 15 bis 20 minuten, leider kann ich nicht genauer sagen.
Mal angenommen , ihr nemmt den Zuendschluessel wieder raus, steigt soagr aus dem Wagen udn versucht es erneut, nada,
Selbst wenn der Schluessel richtig erkannt werden würde, Die Wegfahrsperre greift weiterhin diese bis 20 minuten Sperre.
Ihr würdet nur den Anlasser/Zahnkranz und Batterie und euere Nerven belasten, die Batterie leersaugen , sodas ihr nach Ablauf der Zeit gar keine ausreichend gefuellte Batterie mehr haben werdet. Frust extrem. Also besser nochmal einen Kaffe trinken gehen oder so ähnlich und die 20minuten abwarten...

3. Festgestellt hab ich, falls ich das Auto mit dem mechanischem Schlüssel, also ohne ! Funkfernbedienung ! zuschliesse und so auch wieder aufschliesse , springt er jedesmal an. Komisch nicht? Da begreift mal einer so einen Ingeneer.
Inwieweit andere Modelle funktionieren, zbsp mechanisch zuschliessen und mit Funkfernbedienung aufschlissen hab ich vor lauter Frust nicht ausprobiert.
Problem kann enstehen das man ungewollt auf den Sendeknopf kommt, ist mir schon par mal passiert, daher wer sich fuer diese Variante entschliesst sollte vorsichtshalber, wirklich, die Batterie im Zuenschluessel herrausnehemn, die ist nur ausschliesslich fuer die Funkfernbedienung da.

4. Manche haben berichtet, sogar auf Youtube, man sollte den Rfid-Chip, so ein kleines Kästchen im Zuendschluessel direkt beim Zuendschloss befestigen/kleben...davon kann ich nur abraten. Ich war kurz davor das zu kleben, dann habe doch nicht geklebt sondern erst mal so ausprobiert ohne festzukleben, mit isolierband befestigt, wirklich direkt bei der Spule, hat nichts, gar nichts gebracht, WFS aktiv und fertig, weil der chip nicht ausgelsen werden konnte oder die Daten nicht korrekt zur BSi-Einheit und ECU "CU" gesendet werden konnte. Oder hat gar die WFS eine Manipulation erkannt und sich daher aktviert? Wenn ihr den Zuendschluessel/Rfid-chip stecken lässt und die Fahrertuere aufmacht piept es weil ihr dn eSchluessel habt stecken lassen. Vielleicht erkennt die WFS schon allein dadurch eine moegliche Manipulation oder die Spuel konnte nicht richtig uebermitteln, kein Ahnung, beides moeglich.
Zum Glueck hab ich den chip nicht festgeklebt , hat nicht funktioniert. Bei mir nicht, vielleicht geht es bei Renault, und das nur bei bestimmten Baujahren, keine Ahnung.

5. Nach all dem Frust und Fehlersuche habe ich Bilanz gezogen, Alles geht einigermassen, Kontakte/Steckverbinder kriegt man einigermassen wieder gängig indem man sie oefters abzieht und wieder einsteckt, dadurch reibt man mechanisch etwas Oxidschicht von den Steckverbindern ab.
Das ist noch die beste Methode bei geschlossene/verschlossenen Kontakten an die man nicht rankommt zum reinigen.
Alle Sprays die es zum Kontakt reinigen gibt hab ich im Laufe des Lebens ausprobiert, keines davon kann wirklich eine Oxidierte Schicht lösen oder gar in seine urspruengliches Material wieder umwandeln und daher wieder voll leitfaehig machen. Alles Geldmacherei.
Es ist besser 10x mal einen Stecker abzuziehen und wieder einzustecken als nur 2x. Je oefter desto besser/sauberer wird es wieder.
Nur wird es nie mehr so sauber wie es mal war. Deswegen kann es nur 2 monate oder gar 5 Jahre heben, aber nimmermehr wie ein Neuteil.
Auch bringt es nicht viel eine neue Auslesespule zu kaufen, weil der Steckverbinder zum Kabelbaum immer noch der alte ist.
Ich repariere scheiss viel fast mein ganzes Leben lang und in letzter Zeit bringe jeden Tag, zum Teil 40 Jahre alte IndustrieMaschinen zum laufen, daher weiss ich schon wovon ich rede. Alle gebräuchlichen und seltenen Steckverbinder sind minderwertig, nicht ausreichend fuer die Dauer.
Die Konstrukteuere wissen es nicht besser. Es gibt aber Möglichkeiten, darauf will ich nicht näher eingehen.
Man muss Wissen, ob man damit schon konfrontiert war oder nicht;
Die Quetschverbindungen vom Kabelbaum oxidieren mit der Zeit, je nach Luftfeuchtigkeit, Sauerstoff ist immer da.
Kupfer oxidiert, Vezinntes oxidiert etc..etc..

Lösung in diesem meinem Fall war so, weil ich die Schnauze richtig voll hatte, Vorgensweise:

1. Batterie unbedingt! abklemmen an einem Pol, aber 100%, nicht das das Kabel von alleine wieder zum Batteriepol wandert.
Wer die Batterie nicht abklemmt und ein ausgezeichneter Loeter ist, hat die Wahrscheinlichkeit von ca. 90% das es zu einem Kurzschluss beim loeten kommt. Dabei fliegt bestenfalls eine oder mehrer Sicherungen raus, aber auch die BSI oder ECU (haha) kann Schaden nehmen, und das kann sogar Totalschaden sein. Also, es ist nur eine Schraube an einem Batteriepol, ist nicht wirklich Arbeit und Zeit.
2. Lesespule am Lenkradschloss ausbauen. Fotografieren aber das man wirklich erkennt wo welches Kabel hingehört am Steckerverbinder.
Besser und sicherer , weil das Mobiltelefon verrecken kann oder die bilder nicht wirklich gut erkennbar sind, Aufschreiben auf Papier wo welches Kabel hingehört , ganz genau. Es sind immerhin 4 Leitungen, also ca 16 moeglichkeiten... 2 für Spannung und 2 für Datenkommunikation?
3. Kabel direkt am Stecker am Kabelbaum zur Auslesespule abschneiden, nicht das es nacher zu kurz wird, aber lässt man etwas Kabel dran erkennt man später welches Kabel wohin gehört.
4. Kabel abisolieren, nur 1-2mm reicht.
5. Kabelenden und Konatkte der Auslespule vorverzinnen, das erleichtert das anloeten sehr. Egal ob mit herkömmlichem Strom Loetkolben so ca. 20 bis 50 watt, oder mobiler Gaslötkolben. Sehr aufpassen wo man den Loetkolben hinstellt, ist sehr heiss und vebrennt sogut wie alles.
6. Idealerweise Isolierschläuche ( Thermo) über Kabelenden aufziehen zum spaeterem isolieren.
7. Kabel schnell und gut an Buchse/Kontakte der Auslesespule direkt anloeten. Skizze genauestens beachten welches Kabel wohin gehoert.
8. Achtung, keine Kurzschluesse loeten, wer nicht wirklich loeten kann soll es bleiben lassen. Alles sehr gut isolieren.
9. Alles wieder zusammenbauen, Batterie wieder anklemmen.
10. Freuen das die Auslesung des Rfid-chips und Datenübertragung zum Computer jetzt fehlerfrei läuft und hoffentlich jetzt immer anspringt.

In diesem Fall hab ich auch die Ursache gefunden, zumindest sieht es so aus. Im Laufe de rTage so 10x erfolgreich gestartet. Aber erst wenn ich mal so an die 50x fehlerfrei gestartet habe bin ich zufrieden und weiss das ich den Fehler 100% gefunden und eliminiert habe.

Es ist liegt in der Natur das Kabelverbindungen allerlei Art mit der Zeit korridieren, mehr oder weniger, aber korridieren tun sie alle, ausser Goldkontakte, die verschmutzen aber mit der Zeit, was fast auf das gleiche kommt und auch zu erheblichen Kontaktproblemen führt.
So wäre es schon sehr sehr sehr hilfreich ab zum Beispiel 100.000km , eine einfache Möglichkeit zu haben, die Wegfahrsperre deaktivieren zu können. Im Handbuch schön erklärt, das wäre prima/geistreich HERR INGENIEUR und MANAGER etc.
Und es ist absolut gegen die Natur ein einigermassen intaktes Auto zu verschrotten, nur weil ein neuer Boardcomputer samt Lesespule und Elektronik den Wert des Autos übersteigt, und man damit noch einige Jahre, wenn nicht sogar 1 Jahrzehnt fahren könnte.

Schönen Gruss
J