Originalansicht: Formel 1 'F1 TV': Streaming-Dienst gestartet - kein kostenloser Probemonat

Eigentlich sollte das eigene Fernsehprogramm der Formel 1 bereits zum Saisonauftakt in Australien verfügbar sein, doch erst zum an diesem Wochenende stattfindenden Grand Prix von Spanien wurde es für die Nutzer freigeschaltet. Diese müssen anfangs mit deutlichen Einschränkungen leben und zudem die Katze im Sack kaufen


Sechs Wochen später als angekündigt, ist das hauseigene Streaming-Portal "F1 TV" der Formel 1 online gegangen, über dessen Möglichkeiten wir hier berichtet haben. Daher steht jetzt auch endgültig fest, was das Vergnügen kosten, wobei die zuvor durchgesickerten Preise bestätigt wurden. Der Vollzugriff mit Live-Berichten kostet 7,99 Euro pro Monat oder 64,99 Euro im Jahr, der preiswertere Basiszugang ist für 2,99 beziehungsweise 26,99 Euro zu bekommen. Doch zumindest anfangs zahlt man zwar den vollen Preis, bekommt dafür aber nicht das volle Programm. Zu empfangen sind der Livestream sowie der Zugriff auf weitere Videos wie das nämlich nur auf dem PC, während Apps für Smart TV, Smartphone und Geräte wie Fire TV noch fehlen. Zudem ist die Berichterstattung noch nicht komplett, denn die Live-Berichte der Rahmenrennen folgen erst später.

Wie rund der Dienst ab dem Start läuft, müssen die potenziellen Kunden auf eigene Kosten testen. Eine kostenlose Probephase, die bei anderen Portalen eine Selbstverständlichkeit ist, gibt es beim neuen "F1 TV" nämlich nicht. Ebensowenig gibt es einen konkreten Zeitplan, ab wann die bislang fehlenden Möglichkeiten nachgereicht werden. Dies soll "im Lauf der Saison" der Fall sein. Wer sich von all dem nicht abschrecken lässt, kann sich unter f1tv.formula1.com/en/ auf dem Portal anmelden. Dabei sollte man allerdings halbwegs des englischen mächtig sein, da eine deutsche Version der Homepage (bislang) nicht existiert.

Meinung des Autors: Mit einem eigenen TV-Portal will die Formel 1 eine Alternative zum werbebasierten Fernsehen bieten. Doch der Start von "F1 TV" verläuft nicht gerade glücklich: zu spät, bislang nur am PC und mit weiteren Einschränkungen. Da wäre es nur fair, wenn man das erst einmal kostenlos testen könnte - doch das ist nicht vorgesehen. Nicht gut...