Leider kommt es in letzter Zeit immer wieder zu Androhungen gerichtlicher Massnahmen gegen User weil diese negativ über Händler berichtet haben. Diese User werden mitunter sogar genötigt ihre Behauptungen zurückzunehmen. Solange es sich um tatsächliche Erfahrungsberichte handelt und diese sachlich verfasst sind gibt es jedoch keine Handhabe gegen die User. Weiterhin dürfen keine Personen namentlich genannt, angegriffen oder beleidigt werden, Firmen dürfen genannt werden. Es liegt letztendlich im Verhalten der Händler ob ein Kunde zufrieden ist oder nicht.

Wir hören uns deswegen immer erst beide Seiten an bevor wir handeln. Berichte die frei erfunden wurden um eine Firma in schlechtes Licht zu rücken werden gelöscht und die Verfasser dauerhaft gesperrt. Hinzu kommt das sie mit einer Anzeige wegen Verleumdung rechnen müssen.

Hier der § 187 StGB ( Verleumdung ) und Erklärungen dazu:

Verleumdung bedeutet, dass jemand über eine Person ehrverletzende Behauptungen aufstellt, obwohl er weiß, dass sie nicht wahr sind.

Die Verleumdung ist in § 187 StGB folgendermaßen definiert:

„Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Die Tatsache muss unwahr sein, d. h. es muss vor Gericht bewiesen werden, dass das Gegenteil der Behauptung zutrifft. Bereits hieran scheitert in der Praxis häufig eine Verurteilung nach § 187 StGB.
§ 187 StGB erfordert Vorsatz, der sich auch auf die Unwahrheit erstrecken muss. Dieses Erfordernis ist die zweite große Hürde auf dem Weg zu einer Verurteilung nach § 187 StGB.

Wenn ihr das bei euren Beiträgen berücksichtigt und der Inhalt eurer Beiträge der Wahrheit entspricht habt ihr somit nichts zu befürchten.

Weiterhin muß ich leider darauf verweisen das die AGB nicht richtig gelesen werden. Darin ist genau definiert wie mit Posts verfahren wird:

1.4) Der Verfasser gibt dem Forumbetreiber mit dem Einstellen bzw. Veröffentlichen seines Beitrags diejenigen Rechte, die erforderlich sind um den Beitrag dauerhaft im Forum vorzuhalten. Der Verfasser hat 24 Stunden zeit - ab Beitragserstellung - seinen Beitrag zu ändern. Eine nachträgliche Löschung oder Änderung ist nicht möglich.

Zum Schluß noch ein Auszug aus den AGB:

- Vergiss niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!
- Erst lesen, dann denken. Noch einmal lesen, noch einmal denken. Und dann erst posten!
- Teile etwas Neues mit!
- Deine Beiträge sprechen für dich - Sei stolz auf sie!
- Vorsicht mit Humor, Ironie und Sarkasmus!
- Achte auf die gesetzlichen Regelungen!


Noch etwas an die Händler:

Behandelt eure Kunden so wie ihr behandelt werden wollt, dann gibt es auch keine negativen Erfahrungen der Kunden. Ich bin damit immer bestens gefahren.