Toyota muss weltweit 645.000 Fahrzeuge aufgrund defekter Airbag-Elektronik zurückrufen

01.02.2018 16:47 Uhr | maniacu22

Mit weltweit insgesamt rund 645.000 betreffenden Fahrzeugen, bei denen ein Defekt in der Elektronik verhindern kann, dass sich einige der Vorderen- sowie auch Seiten-Airbags auslösen, startet der japanische Automobilkonzern Toyota/Lexus eine der bislang größten Rückrufaktionen im Jahr 2018. Zu den betroffenen Fahrzeugen zählen nämlich nicht nur die Toyota-Prius- sowie Corolla-Modelle, sondern auch einige der Premium-Merke Lexus

Der japanische Weltkonzern Toyota beordert weltweit rund 645.000 Fahrzeuge zu einem Werkstatt-Check, da einige Modelle im Fertigungszeitraum Mai 2015 bis März 2016 einen Fehler in der Airbag-Elektronik aufweisen. Laut Aussage des Herstellers heißt es, dass aufgrund dieses Fehlers die Warnlicht-Anzeige der Airbags aktiviert würde, wodurch diese im Ernstfall bei einem Aufprall nicht ausgelöst werden würden. Der Fehler soll dabei die vorderen und seitlichen Airbags betreffen, wodurch diese durch ihr nicht Öffnen im Ernstfall nicht dafür sorgen könnten, schwerere Verletzungen zu vermeiden.

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Von diesem Fehler sind allerdings nicht nur die Modelle Prius und Corolla betroffen, sondern auch einige, bislang nicht kommunizierte Modelle der Premium-Marke Lexus. Der Hersteller verspricht zudem, betroffene Fahrzeughalter ab Ende März 2018 schriftlich darüber zu informieren, wann und wo ein Werkstatt-Termin stattfinden wird. Kosten für eventuelle Reparaturarbeiten werden von Toyota selbstverständlich übernommen, so der Konzern.

Meinung des Autors

Wie bei jeder Rückrufaktion ganz gleich welchen Herstellers ist es gut, dass dieser durch die Einleitung einer Rückrufaktion einen (Produktions)-Fehler eingesteht. Fehler können passieren, da wir alle nur Menschen sind. Die Größe dahinter ist aber, den Fehler einzugestehen und für eine Lösung zu sorgen, oder seht ihr das anders?

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