So können sich Unternehmen gegen Betriebsspionage wehren

07.05.2018 10:22 Uhr | Redaktion

Die deutsche Automobilindustrie ist in vielen Bereichen Vorreiter. So auch beim autonomen Fahren. Wer schon einmal einen neuen Audi A8 oder eine luxuriöse neue S-Klasse gefahren ist, der weiß um die Qualitäten der deutschen Automobilhersteller. Zwar kann sich auf internationaler Ebene der Konkurrent Tesla mehr und mehr etablieren. Doch Tesla ist zumindest bis jetzt noch nicht in der Lage auch die hochwertige Verarbeitungsqualität der deutschen Premiumhersteller zu erreichen. Ebenso ist aus China in den nächsten Jahren mit immer stärker werdender Konkurrenz zu rechnen, doch aktuell kann diese dem deutschen Premiumsegment noch nicht das Wasser reichen.

Dadurch, dass die Konkurrenzsituation sich immer weiter zuspitzt, ist in Zukunft auch mit immer mehr Fällen von Betriebs- und Industriespionage zu rechnen, da die einzelnen Firmen so versuchen, von den technischen Fortschritten der Mitbewerber zu profitieren. Dabei geht es gar nicht ausschließlich um die großen Konzerne, sondern auch um kleinere Zulieferbetriebe. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle dem Thema Betriebsspionage bei Autobauern widmen und zeigen, wie sich Unternehmer dagegen schützen können.

In welchen Formen tritt Betriebsspionage auf?

Nur selten ist es so wie in einem Film, in dem actionreich eine Festplatte oder ein geheimer Prototyp gestohlen wird. Meist sind es Angestellte, die zur Konkurrenz wechseln und bei diesem Wechsel nicht nur ihr Know-how, sondern noch ein bisschen mehr mitnehmen.

Wie können sich Unternehmen schützen?

Wenn sich ein Unternehmen gegen den Diebstahl von Betriebsgeheimnissen schützen möchte, dann spielen dabei viele Komponenten eine wichtige Rolle. Zunächst ist es wichtig, dass nur so wenige Mitarbeiter wie möglich in die Geheimnisse eingeweiht werden. Gerade in der Entwicklung ist es oft so, dass nur eine zentrale Stelle die genauen Details eines Projekts kennt, während alle anderen Beteiligten nur über ihren Teilbereich umfangreich informiert werden. Aber das allein reicht natürlich nicht aus, denn es muss immer Personen geben, bei denen alle Fäden zusammenlaufen. Bei der Auswahl dieser Personen ist es deshalb besonders wichtig, dass der Lebenslauf umfangreich geprüft und die Vertrauenswürdigkeit auf die Probe gestellt wird. Außerdem sollten die Vorgesetzten und Kollegen bei diesen Personen besonders wachsam sein, wenn ihnen verdächtiges Verhalten auffällt. Denn kaum eine Person ist in der Lage, bei solch einer brisanten Angelegenheit wie einer Betriebsspionage ein absolutes Pokerface zu wahren. Wenn der begründete Verdacht besteht, dass ein Angestellter tatsächlich dabei ist Betriebsgeheimnisse zu stehlen oder weiterzuverbreiten, dann ist schnelles und vor allem professionelles Handeln gefragt. Trotzdem sollte auch besonnen agiert werden, damit Beweise gesammelt und die entsprechende Person überführt werden kann. In solchen Fällen ist eine Detektei mit Spezialisierung im Bereich Betriebsspionage der ideale erste Ansprechpartner, um die weitere Strategie zu planen.

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