Skoda Karoq wird jetzt auch im Hauptwerk gebaut

12.01.2018 14:12 Uhr | geronimo

Dass SUVs im Trend liegen, ist ganz sicher kein Geheimnis. Bei Skoda beispielsweise übersteigt die Nachfrage nach dem neuen Karoq das Angebot, was zu langen Lieferzeiten führt. In naher Zukunft dürfte sich die Lage aber etwas bis deutlich entspannen

Wer derzeit bei einem Händler den Skoda Karoq bestellt, muss je nach Motorisierung und Ausstattung mir Lieferzeiten von rund einem halben Jahr oder sogar mehr rechnen. Und das, obwohl die Preise im Vergleich zum Vorgänger Yeti spürbar gestiegen sind. Die Volkswagen-Tochter hat auf die hohe Nachfrage regiert und die Produktion ausgebaut.

Da das an der bisherigen Produktionsstätte Kvasiny in Tschechien – wo der Karoq parallel zum eng verwandten Seat Ateca gebaut wird – nicht möglich gewesen ist, wurde im Stammwerk in Mladá Boleslav kräftig investiert. Mit einem Betrag von 16,6 Millionen Euro wurde das Werk dahingehend aufgerüstet, dass dort ab sofort neben Fabia, Octavia und Rapid auch der neue kompakte Geländewagen gebaut werden kann. Sobald die Fahrzeugfertigung auf vollen Touren läuft, können dort jeden Tag 320 Exemplare des Karoq produziert werden. In absehbarer Zeit sollten sich also die Wartezeiten deutlich verringern.

Meinung des Autors

Bislang sieht man den Yeti-Nachfolger Skoda Karoq noch recht selten auf Deutschlands Straßen. Das ist auch kein Wunder, denn die Produktionsmenge ist begrenzt, was zu langen Lieferzeiten führt. Doch jetzt gibt es für die Kunden und künftige Neuwagenkäufer gute Nachrichten.

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