Nissan Leaf Nismo - Sportversion des E-Autos für Tokio Motor Show geplant

05.10.2017 14:32 Uhr | maniacu22

Obwohl der japanische Autobauer Nissan erst vor einem knappen Monat das Facelift seines Elektro-Kompaktwagen Leaf vorgestellt hat, soll dieser im Rahmen der Tokyo Motor Show auch noch als sportliche NISMO-Variante debütieren

Obwohl die bereits im Jahr 2010 gestartete erste Leaf-Generation aus dem Hause Nissan optisch noch sehr gewöhnungsbedürftig gewesen ist, zählen diese Fahrzeuge als meistverkaufteste Elektro-Autos der Welt. Der erst vor gut einem Monat vorgestellte Nachfolger setzt dort an, wo Nissan bisher Abstriche gemacht hat – in der Fahrdynamik sowie der Optik.

Für ein jüngeres Publikum soll nun im Rahmen der kommenden Tokyo Motor Show (27.10. bis 05.11.2017) eine Concept-Variante des Nissan Leaf NISMO vorgestellt werden. Richtig gelesen – der neue Leaf, welcher in der Normal-Version mit einer Reichweite von 378 Kilometern Anfang 2018 nach Deutschland kommen soll, wird eine verschärfte NISMO-Variante erhalten.

Während sich ein Großteil der optischen Neuerungen beziehungsweise Verbesserungen wie den roten Zierelementen, neuen Seitenschwellern, Tieferlegung neu designter Heckschürze mit mächtigem Diffusor sowie neuen Leichtmetallfelgen schon anhand der Bilder ablesen lässt, hat sich Nissan bislang noch nicht zu den Leistungsdaten geäußert.

Zwar sprechen ein sportlich abgestimmteres Fahrwerk, Hochgeschwindigkeitsbereifung sowie eine auf mehr Beschleunigung getrimmtere Elektronik für bessere Beschleunigungs- sowie Höchstgeschwindigkeitswerte, doch kann man davon ausgehen, dass bezüglich des Elektromotors sowie der Kapazität und Leistung des Akkus keine Änderungen vorgenommen worden sind.

Unbeantwortet ist zudem die Frage, wann mit einer Serienreife des Leaf Nismo gerechnet werden darf. Anders sieht das allerdings bei dem für Ende 2018 geplanten Top-Modell des Leaf aus, welcher als Leaf Plus mehr Reichweite, eine höhere Leistung sowie eine verbesserte Steifigkeit gegenüber dem „Standard-Leaf“ haben soll.

Meinung des Autors

Bis auf wenige Ausnahmen sind Elektro-Autos doch recht hässlich oder eben unbezahlbar teuer. Selbst der Leaf der ersten Generation (2010) war hässlich wie die Nacht so dass man sich fragen musste, wer fährt freiwillig mit solch einem Auto. Ander ist das jetzt bei der neuen Leaf-Generation, die dann doch mehr den Geschmack der Zeit treffen dürfte, nicht nur in Japan. Dennoch sind Geschmäcker bekanntlich unterschiedlich. Ich bin echt auf die Leistungsdaten gespannt und das was man aus ein wenig Feintuning aus einem E-Auto herauszuholen in der Lage sein wird, ihr auch?
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