Mercedes GT als Nachfolger des SLS AMG bereits in Planung

24.06.2013 12:50 Uhr | geronimo

Das Flügeltüren-Coupé Mercedes SLS AMG ist erst seit etwas über drei Jahren auf dem Markt, doch bereits jetzt arbeitet der Haustuner AMG an einem Nachfolgemodell namens GT. Erste Prototypen sind bereits rund um das Firmengelände unterwegs

Der aktuelle Mercedes SLS AMG zählt zu den nahezu unbezahlbaren Supersportwagen. Die Highlights des im März 2010 erstmals angebotene Coupés sind sicherlich die Flügeltüren, die eine Reminiszenz an den 300 SL aus den 1950er darstellen, sowie der 6,3-Liter-Achtzylinder-Motor, der neben seiner Leistung vor allem durch den sehr sonoren und basslastigen Klang zu begeistern weiß. Mit einem Gewicht von rund 1.700 kg gehört der SLS AMG allerdings nicht gerade zu den Leichtgewichten seiner Klasse, und der Basispreis von über 187.000 Euro dürfte sich auch nicht gerade positiv auf die Vermarktung auswirken.

Beides will man mit dem neuen Mercedes GT aber deutlich besser machen, denn der Nachfolger soll deutlich leichter und um einiges preiswerter werden. Insgesamt 150 kg sollen im Vergleich zum aktuellen Modell abgespeckt werden, wozu sicherlich auch die konventionellen Türen beitragen, die Mercedes anstelle der aktuellen Flügeltüren verbauen wird. Der Preis wird laut der Quellen bei etwas über 100.000 Euro. Dafür bekommt der Kunde aber auch deutlich weniger geboten als im aktuellen Modell, denn die Leistung soll von 420 kW/571 PS auf 357 kW/485 PS sinken, die dann aus einem Vierliter-V8 mit zwei Turboladern stammt. Eine S-Version soll 405 kW/550 PS bringen und dafür rund 145.000 Euro kosten, nach oben wird die Black Series mit 430 kW/585 PS die Palette abrunden. Die aktuelle Black Series, die in diesen Tagen zu den Händlern kommt, leistet im Vergleich dazu 464 kW/631 PS.

Zukünftig wird es vom Top-Sportwagen nur noch eine Version geben, nämlich ein Coupé. Nach derzeitigem Informationsstand ist ein Cabrio offenbar nicht geplant. Damit würde sich Mercedes jedoch selber ein großes Stück vom Kuchen verbauen, denn der zukünftige Hauptkonkurrent, der Porsche 911, ist bereits seit 1988 als oben offene Version erhältlich. Rund 40 Prozent aller 911er werden als Cabrio verkauft.

Mit Material von: kfz-betrieb.online
Bildquelle: press-inform
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