McLaren P1: Supersportwagen mit Hybridantrieb bereits ausverkauft

27.01.2014 14:23 Uhr | geronimo

Im vergangenen Jahr stellten Ferrari, McLaren und Porsche ihre neuen Supersportwagen vor, die alle drei auf ähnliche Technik und vergleichbare Leistung setzen. Der Kundenkreis für die extrem teuren Hybridfahrzeuge dürfte naturgemäß äußerst begrenzt sein, dennoch verkaufen sich die Fahrzeuge erstaunlich schnell, wie sich jetzt am McLaren P1 zeigt

Um Exklusivität zu garantieren, sind die drei Supersportwagen streng limitiert. Während der Porsche 918 Spyder genau 918 Mal gebaut werden wird und es der Ferrari LaFerrari auf 499 Exemplare bringen wird, ist beim McLaren P1 bereits bei 375 Fahrzeugen Schluss. Nicht einmal ein Jahr nach der Vorstellung sind jetzt alle P1 zum Nettopreis von rund einer Million Euro verkauft worden, wie Projektleiter Paul Mackenzie auf einer Präsentation in Bahrain mitteilte. Gleichzeitig erteilte er der Hoffnung auf eine Ausweitung der Produktion eine klare Absage: „Alle 375 Exemplare sind verkauft, und eine Aufstockung der Stückzahl wird es nicht geben“.

Wer jetzt leer ausgegangen ist, wird sich auch noch eine ganze Zeit lang gedulden müssen, bis es einen Nachfolger geben wird: „So ein Auto baut man nicht alle Tage, sondern höchstens einmal im Jahrzehnt.“. Enttäuschten Käufern bleibt also nur die Hoffnung, eines der sündhaft teuren Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu erstehen, wofür allerdings satte Zuschläge fällig werden dürften. Die mögliche Wertsteigerung dürfte für viele betuchte Käufer ohnehin der Hauptgrund für die Anschaffung gewesen sein. Die Hoffnungen auf eine kräftige Vermehrung des eingesetzten Kapitals werden durch den zwischen 1993 und 1997 exakt 106 mal gebauten Vorgänger F1 genährt. Ein Exemplar dieses Wagens wechselte im vergangenen Jahr für stolze 8,47 Millionen Euro den Besitzer, der übliche Preis liegt mit 1,5 Millionen Dollar immer noch rund 50 Prozent über den Anschaffungskosten.

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