Maut-Vignette entfernen: ohne Chemie die Plakette loswerden - so geht es

12.07.2018 13:35 Uhr | geronimo

In diversen Ländern sind Autobahnen mautpflichtig, wobei die korrekte Bezahlung durch einen Aufkleber in der Windschutzscheibe angezeigt wird. Die sogenannten ‚Pickerl‘ erweisen sich aber oftmals als ziemlich hartnäckig, wenn man sie nach dem Urlaub oder am Ende des Jahres wieder ablösen will. Wer jedoch vor dem Aufkleben einen kleinen Trick anwendet, kann sich die Arbeit deutlich erleichtern

Im Zubehörhandel finden sich diverse chemische, aber auch mechanische Hilfsmittel, um eine Maut-Plakette von der Frontscheibe zu entfernen. Ein aktueller Test der Autozeitung zeigt, dass spezielle Entferner auf chemischer Basis oftmals teuer sind, aber dennoch kein optimales Ergebnis liefern. Dabei kann man zumeist auf solche Zusatzmittel verzichten, wenn der Aufkleber vor dem Anbringen ein wenig bearbeitet wird.,

Der Lösung ist, dass die Klebekraft verringert wird. Dazu wird die Seite der Vignette, die an die Scheibe geklebt werden muss, zuerst auf Stoff „geklebt“. Bestens geeignet sind beispielsweise eine Jeans oder andere Textilien aus Baumwolle, wie der Sitzbezug des Fahrzeugs. Durch die feinen Fasern und auch Staub, die dabei gelöst werden und auf dem Kleber verbleiben, haftet das „Pickerl“ deutlich schlechter. Nach der Reise kann es daher zumeist ohne Hilfsmittel entfernt werden, trotzdem läuft man nicht Gefahr, dass sich der Aufkleber von alleine löst und ein teures Bußgeld die Folge ist. Als zusätzlich hilfreich erweisen sich dabei sogenannte Vignettenschaber mit einer stumpfen Klinge aus Kunststoff, die für wenige Euro im Zubehörhandel und teilweise sogar bei den Verkaufsstellen der Maut-Aufkleber zu bekommen sind.

Meinung des Autors

Für viele Autofahrer sind die Maut-Vignetten ein Souvenir, das an vergangene Urlaube erinnert. Für die meisten sind sie jedoch einfach hässlich bis störend, doch die Entfernung der hartnäckig klebenden "Pickerl" erweist sich als schwierig. Wer bereits im Vorfeld handelt, hat es hinterher aber (deutlich) leichter.

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