Licht am Tag und Warnweste in vielen europäischen Ländern Pflicht

10.06.2013 10:17 Uhr | AutoExtrem

Urlaubszeit ist Reisezeit. Und das ist oftmals eine gute Gelegenheit, den uninformierten Touristen mit saftigen Verwarnungen Geld aus der Tasche zu ziehen. Daher sollten sich Reisende vor der Fahrt ins Ausland mit den dortigen Regelungen vertraut machen, unter anderem in Bezug auf die Pflicht, Warnwesten mitzuführen und auch tagsüber mit Licht zu fahren

Wie der Automobilclub ADAC jetzt mitteilte, gilt in insgesamt 21 europäischen Ländern die Pflicht, auch am Tag mit eingeschaltetem Licht zu fahren. Um Diskussionen zu vermeiden, sollten die Autofahrer dabei das reguläre Abblendlicht verwenden, die sogenannten Tagfahrleuchten könnten in manchen Ländern als nicht ausreichend angesehen werden. Innerhalb der einzelnen Länder gelten unterschiedliche Regelungen, so muss in Italien, Rumänien, Russland und Ungarn nur außerorts und auf Autobahnen mit Licht gefahren werden. In etlichen anderen Ländern gilt die Verpflichtung jedoch auf allen Straßen. Auch bei den verhängten Verwarngeldern gibt es erhebliche Unterschiede, diese reichen von 7 Euro in Lettland bis zu Preisen ab 265 Euro in Norwegen.

In 13 europäischen Ländern müssen zudem Warnwesten mitgeführt werden, teilweise besteht auch eine Verpflichtung, diese im Falle eines Unfalls oder einer Panne zu tragen. Auch in diesem Fall können Diskussionen mit den örtlichen Behörden vermieden werden, wenn die Warnwesten direkt im Fahrzeuginnenraum gelagert werden. Teilweise wird nämlich verlangt, dass bereits beim Verlassen des Fahrzeugs eine Warnweste getragen wird. Sollte also die entsprechende Weste unter Bergen von Urlaubsgepäck gelagert und somit schlecht erreichbar sein, könnte trotz vorhandener Ausrüstung dennoch ein Bußgeld erhoben werden. Und das kann es durchaus in sich haben, in Portugal werden beispielsweise bis zu 600 Euro fällig.

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