Lange Autofahrten mit Kindern – Das sollte man beachten

17.05.2018 10:49 Uhr | Redaktion

„Wann sind wir endlich da?“ Diesen Satz kennen wohl die meisten Eltern nur zu gut. Gerade auf langen Autofahrten bekommen sie diese Frage meist nicht nur einmal zu hören. So kann die Fahrt für alle Familienmitglieder schnell zur Tortur werden. Doch wie kann man die Tour für alle möglichst angenehm gestalten und nerviges Quengeln vermeiden?

Das Alter des Nachwuchses ist entscheidend

Das Alter der Kinder wirkt sich darauf aus, wie angenehm eine Autofahrt ist. Babys fühlen sich meist aufgrund der Bewegung wohl und schlafen viel. Bei Kleinkindern ist das hingegen anders. Diese verstehen den Zweck der Autofahrt meist noch nicht richtig und benötigen zudem viel Bewegung. So werden sie schnell unruhig und beginnen zu quengeln. In diesem Fall ist es sinnvoll, wenn ein Erwachsener hinten bei den Kleinen sitzt und sich mit ihnen beschäftigt. Ältere Kinder verstehen zwar durchaus, warum die Autofahrt nötig ist, jedoch wird diesen schnell langweilig. Deshalb gilt es, die Kleinen zu beschäftigen.

Das sollte man unbedingt dabei haben:

Zur absoluten Grundausstattung zählt ein Kindersitz. Dieser ist in Deutschland für jedes Kind unter zwölf Jahren und unter 1,50 Metern Pflicht. Nur so ist die Sicherheit der Liebsten gewährleistet. Je nach Alter, Gewicht und Größe des Nachwuchses gibt es unterschiedliche Ansprüche an den Autositz. Vor dem Kauf des Kindersitzes sollten die Kleinen jedoch probesitzen. Nur so stellt man sicher, dass dieser bequem und somit für lange Fahrten geeignet ist. Sinnvoll sind Modelle, die sich in eine Liegeposition kippen lassen. So fällt es dem Nachwuchs leichter, während der Tour zu schlafen. Neben einem Kindersitz habt insbesondere im Sommer Sonnenschutz für das Auto eine hohe Priorität. Dieser schützt die Kleinen vor UV-Strahlen. Wer also keine getönten Scheiben hat, der sollte Modelle mit Saugnäpfen besorgen, die sich problemlos an der Scheibe befestigen lassen. Kindgerechte Designs machen sie zu schönen Hinguckern für die Kleinen. Wer über Nacht oder im Winter fährt, der sollte ebenfalls an eine Decke denken, damit der Nachwuchs nicht friert. Zudem ist es sinnvoll, stets Wechselkleidung und für die Kleinsten Windeln und Co. dabei zu haben. So kann man die Kinder im Notfall umziehen. Generell sollte der Nachwuchs bequeme Kleidung tragen, in der er angenehm schlafen kann. Weiterhin sollten die Eltern an ausreichend Getränke und Essen denken. Auf langen Fahrten empfehlen sich dafür Kekse, Äpfel, Bananen und Brote. Ein Müllbeutel leistet nicht nur für Abfall gute Dienste, sondern kann im Worst Case ebenfalls bei Übelkeit nützlich sein.

Langeweile vorbeugen

Das A und O für eine angenehme Fahrt ist, dass den Kindern nicht langweilig wird. Deshalb sollten die Eltern für Abwechslung sorgen. Sinnvoll ist es, etwas einzupacken, mit dem sich die Kleinen auf der langen Fahrt beschäftigen können. Je nach Interesse des Kindes können das Spielsachen wie Kuscheltiere, Puppen und Co. sein. Auch etwas zum Lesen lenkt die Kleinen ab. Weiterhin sind Hörbücher, Musik oder Filme empfehlenswert, um die Fahrt möglichst kurzweilig zu gestalten. Wichtig ist es, diese Dinge immer griffbereit im Auto zu verstauen.

Genügend Pausen einplanen

Kinder brauchen Bewegung. Langes Sitzen ist für den Nachwuchs besonders anstrengend. Deshalb sollten genügend Pausen eingeplant werden, während denen die Kleinen toben können. Dafür empfehlen sich kinderfreundliche Raststätten mit Spielplätzen. Zudem sollte der Gang auf die Toilette nicht vergessen werden. Nur so ersparen sich Eltern nerviges Quengeln und die Fahrt gestaltet sich für alle Familienmitglieder entspannender.

Bildquelle: Ines Friedrich / pixelio.de
Top