Kfz-Versicherung richtig vergleichen - Diese Faktoren sind wichtig

11.10.2018 11:40 Uhr | Redaktion

Die Kfz-Versicherung ist deutschlandweit verpflichtend, jeder Fahrzeugführer muss also eine solche Versicherung abschließen. Kein Wunder, dass Versicherungsanbieter sich darüber freuen und mit den unterschiedlichsten Angeboten werben. Aus diesem Grund muss man beim Vergleich und der Wahl der Kfz-Versicherung besonders aufmerksam sein. Auf welche Faktoren es ankommt, zeigt dieser Artikel.

Der Schutz des eigenen Fahrzeugs ist nicht nur sinnvoll, sondern auch verpflichtend. Umso wichtiger, dass der Versicherungsschutz ideal ist.

Eine Kfz-Versicherung setzt sich aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Einige davon sind vereinheitlicht, andere variieren von Versicherer zu Versicherer. So kann es durchaus sinnvoll sein, regelmäßig Versicherungen zu vergleichen und zu wechseln. Dafür muss man die aktuelle Kfz-Versicherung kündigen und am besten schon vor Kündigung, eine neue Versicherung abgeschlossen haben. So ist ein durchgängiger Versicherungsschutz gewährleistet.

Welche Faktoren beeinflussen die Kfz-Versicherung?

Bei einer Kfz-Versicherung beeinflussen viele Faktoren die Höhe der Police. Kaum eine andere Versicherung wird von so vielen Faktoren beeinflusst, wie die Kfz-Versicherung. Das kommt daher, dass die Versicherer den Anspruch haben, die Kfz-Versicherung möglichst gerecht zu erheben. Immerhin ist diese eine Pflichtversicherung. Versicherer unterscheiden dabei zwischen objektiven Faktoren und subjektiven Faktoren. Objektive Einflussfaktoren betreffen das zu versichernde Auto, während subjektive Faktoren sich auf den Fahrer beziehen. Zu den Einflussfaktoren rund ums Auto gehören zum Beispiel die Typklasse, die Regionalklasse und der Fahrzeugtyp. Den Fahrer betreffend nehmen unter anderem Alter, jährliche Fahrleistung oder Schadensfreiheitsklasse Einfluss auf die Versicherungspolice.

Einfluss von Typklasse und Regionalklasse

Diese zwei Faktoren sind vereinheitlicht und können nicht vom Versicherer bestimmt werden. Die Typklasse gibt das individuelle Unfallrisiko eines Fahrzeugmodells an. Zugeordnet werden die Fahrzeugmodelle aufgrund der Schadensbilanz und der Unfallbilanz des Fahrzeugmodells. Die Typklasse wird jährlich überprüft und angepasst, dementsprechend gilt das auch für die Versicherungspolice. Momentan gibt es 16 Typklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung, 24 in der Teilkaskoversicherung und in der Vollkaskoversicherung 25 Typklassen. Die Einstufung in eine Regionalklasse ist abhängig davon, wo das betroffene Auto zugelassen ist. Je nachdem in welcher Region oder welchem Zulassungsbezirk das Fahrzeug angemeldet ist, wird die Höhe der Police angepasst. Grund dafür ist, dass das Schadensaufkommen von Region zu Region unterschiedlich ist. Bei der Einstufung wird man einer von 37 Regionalklassen zugeordnet.

Welchen Einfluss haben subjektive Faktoren?

Die subjektiven Einflussfaktoren der Kfz-Versicherung können von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein. Ein sehr wichtiger dieser Faktoren ist die Schadensfreiheitsklasse. Diese gibt an, wie lange ein Fahrzeugführer unfallfrei gefahren ist. Die Einstufung in die Schadensfreiheitsklasse ist zwar einheitlich geregelt, die Auswirkungen dieser Einstufung sind allerdings je nach Versicherer unterschiedlich. Rabatte und Höhe der Versicherungspolice können durch diesen Einflussfaktor stark variieren. Vor allem bei Versicherungen für beliebte Modelle wie zum Beispiel die der Baureihe des VW Golf, kann die Schadenfreiheitsklasse für die Höhe der Beiträge wichtig sein. Weiterhin spielen das Alter und die Fahrerfahrung des Fahrzeughalters eine Rolle bei den subjektiven Einflussfaktoren. Dabei ist auch wichtig, wie lange der Fahrer bereits im Besitz des Führerscheins ist. Andere Einflussfaktoren sind:

  • Jährliche Fahrleistung des Versicherten
  • Anzahl der Punkte in Flensburg
  • Der Beruf des Versicherten

Für Rabatte bei der Höhe der Police kann auch ein überdachter Stellplatz beziehungsweise eine Garage von Bedeutung sein. Wer sein versichertes Fahrzeug in einer Garage oder einem Parkhaus parkt, schützt es vor Witterung und auch vor Einbruch. Versichert man einen Neuwagen, sollte man sich ebenfalls nach Rabatten erkundigen. Neuwagen verfügen über höhere Sicherheitsstandards und besser entwickelte Warnsysteme und Sicherheitssysteme. Wer als Versicherter auch der einzige Fahrer des versicherten Autos ist, kann ebenfalls mit Vorteilen bei der Kfz-Versicherung rechnen. Durch einen kleinen Fahrerkreis, lässt sich das Schadensrisiko besser einschätzen und wird außerdem minimiert.

Die richtige Kfz-Versicherung finden

Achtet man beim Vergleich der Kfz-Versicherungen vor allem auf den Einfluss der subjektiven Faktoren, kann man viel Geld sparen. Denn bei diesen Punkten haben Versicherer die Möglichkeit zu variieren und die Police entsprechend der eigenen Einschätzung anzupassen. Hat man die Auswahl der Anbieter von Kfz-Versicherungen eingegrenzt, ist es durchaus auch sinnvoll, sich direkt beim Versicherer über die Konditionen zu erkundigen.

Bildquelle: BLACKWHITEPAILYN – 569376328 / Shutterstock.com
Top