Kfz-Kennzeichen: diese Buchstaben-Kombinationen sind verboten oder gesperrt

07.06.2018 13:47 Uhr | geronimo

Für viele Autofahrer ist ein Autokennzeichen auch ein Statement, mit dem auf eine bestimmte Einstellung oder Geisteshaltung hinweisen lässt. Dem hat der Gesetzgeber aber zumindest in einem Bereich klare Grenzen gesetzt, denn einige Wunschkennzeichen sind schlicht nicht erlaubt

Zu den beliebtesten Kombinationen gehören die eigenen Initialen, aber auch mehr oder weniger lustige Worte wie BI-ER, S-EX, EN-TE und ähnliches. Beliebt sind auch die Abkürzungen von Sportvereinen, wie beispielsweise K-FC oder H-SV. Doch manchem Autofahrer erscheint all das zu banal, weshalb eine eher politische Botschaft gewählt wird. Das kann unter anderem S-PD oder F-DP sein. Doch dabei ist längst nicht alles zulässig, denn Kombinationen mit nationalsozialistischem Hintergrund sind grundsätzlich von der Vergabe ausgenommen. Dazu zählen in alphabetischer Reihenfolge:

  • HJ, KZ, NS, SA und SS

Doch auch bei bestimmten Wörtern wird von den Zulassungsstellen geblockt. Das ist zumeist dann der Fall, wenn sich ebenfalls bestimmte Aussagen ableiten lassen, wie beispielsweise bei HE-IL. Hierzu gibt es aber keine gesetzlichen Vorgaben, weshalb so manche fragwürdige Zusammenstellung wie AC-AB oder SU-FF eben doch erhältlich ist – wobei in diversen Fällen aber geprüft wird, weshalb der Halter genau diese Kombination haben möchte.

Meinung des Autors

Die Botschaften auf Autokennzeichen decken zumeist die Bandbreite zwischen niedlich und peinlich ab. Manchmal geht der Inhalt aber auch tiefer, weshalb es einige klare Regeln bei der Vergabe gibt. Doch dabei konzentriert man sich hauptsächlich auf ein Thema, während andere Bereiche oftmals erstaunlich locker betrachtet werden.

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