Karneval und Auto: Vorsicht mit Kostüm am Steuer

07.02.2018 12:41 Uhr | geronimo

Am morgigen Donnerstag beginnt die Hochphase von Karneval, Fasching und Fastnacht. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte auch an den närrischen Tagen grundsätzlich auf Alkohol verzichten. Und wer sich mit Verkleidung hinter das Lenkrad setzt, sollte einige Dinge beachten

Wer kostümiert mit einem Auto unterwegs ist, muss dafür Sorge tragen, dass die Verkleidung nicht beim Fahren behindert. Weite Umhänge, ausladende Kostüme und vielleicht auch enge Röcke oder Kleider sind eher hinderlich und sollten vorher gewechselt werden. Gleiches gilt auch für das Schuhwerk, das je nach Kostümierung ebenfalls ungeeignet sein kann. Wer dies nicht beachtet, kann beispielsweise bei einem unverschuldeten Unfall eine Teilschuld angerechnet bekommen. Und auch Probleme mit der eigenen Versicherung können die Folge sein. Ganz wichtig ist zudem, dass der Sicherheitsgurt immer korrekt angelegt wird, damit dieser möglichst eng am Körper verläuft und optimal schützen kann.

Doch auch an anderer Stelle gilt es neuerdings etwas zu beachten. Bislang musste lediglich Sorge getragen werden, dass eine Verkleidung die Sicht nicht behindert. Das Fahren mit einer Maske wäre beispielsweise zulässig gewesen, sofern die Augenlöcher einwandfreies Sehen bei jeder Kopfhaltung ermöglichen. Seit Herbst vergangenem Jahres ist das anders, denn seitdem gilt ein Vermummungsverbot im Fahrzeug. Das Gesicht muss also jederzeit vollständig sichtbar sein. Die eigentlich auf verschleierte Frauen zielende Regelung kann und wird auch im Karneval angewendet werden. Was an sich auch logisch ist, denn nur so kann bei einem möglichen Bltzerfoto erkannt werden, wer tatsächlich gefahren ist. Das fällige Bußgeld bei Verstößen beträgt stolze 60 Euro, die man im Fasching sicher anders verwenden kann.

(Bildquelle: Arno Bachert / pixelio.de)

Meinung des Autors

Auch im Karneval werden viele Närrinnen und Narren mit dem Auto unterwegs sein. Wer sich kostümiert ans Lenkrad setzt, muss aber einiges beachten. Sonst wird es im günstigsten Fall nur teuer, im ungünstigsten Fall werden aber Gesundheit und Leben gefährdet. Und das eventuell auch von Unbeteiligten.

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