Jedes fünfte Auto fällt bei HU des TÜV durch

06.12.2012 13:27 Uhr | geronimo

Im TÜV-Report werden alljährlich detaillierte Statistiken zu den vom Unternehmen durchgeführten Hauptuntersuchungen veröffentlicht. Jetzt ist die neueste Ausgabe erschienen

Wie der TÜV mitteilte, ist die Zahl der Fahrzeuge, denen mit „erheblichen Mängeln“ eine neue Plakette verweigert wurde, leicht gestiegen. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 19,7 Prozent, in diesem Jahr sind es bereits 20 Prozent. Allerdings hat sich gleichzeitig auch der wert der Fahrzeuge verbessert, die mängelfrei durch die Prüfung gekommen sind. Dieser lag 2007 noch bei 48,3 Prozent, inzwischen sind es 55,1 Prozent.

Erstmals kamen in diesem Jahr auch Fahrzeuge auf den Prüfstand, die im Rahmen der so genannten Abwrackprämie verkauft wurden. Diese haben dafür gesorgt, dass die Mängelquote der nach drei Jahren erstmals zur Hauptuntersuchung angetretenen Fahrzeuge von 5,1 Prozent im Vorjahr auf aktuell 6,1 Prozent gestiegen ist. Auch bei den fünfjährigen PKW ist ein Anstieg zu verzeichnen, hier stieg die Quote der Durchfaller von 10,3 auf 10,6 Prozent. Bei den nach sieben Jahren angetretenen Fahrzeugen sank dieser Anteil von 17,5 auf 17,2 Prozent, während bei den elfjährigen Fahrzeugen eine Steigerung von 26,8 auf 27,4 Prozent zu verzeichnen war.

Die häufigsten Mängel gibt es bei den Beleuchtungs-, Brems- und Auspuffanlagen. Dazu sagte der TÜV-Geschäftsführer Klaus Brüggemann: „Die über Jahre konstant hohen Mängelraten an der Beleuchtung sind erstaunlich“ und „Eigentlich ist jeder Autofahrer dazu verpflichtet, sich vor der Fahrt von der Funktionstüchtigkeit wichtiger Fahrzeugkomponenten zu überzeugen.“. Aber offensichtlich haben damit viele Probleme: „Selbst die Warnlampe im Cockpit scheint aber häufig nicht auszureichen“.


Quelle: spiegel.de
Bildquelle: TÜV Süd
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