Elektro, Hybrid, Brennstoffzelle: E-Kennzeichen für diese Fahrzeuge erhältlich - UPDATE

24.08.2017 14:08 Uhr | geronimo

18.11.2015, 16:53 Uhr:
Seit kurzem ist das neue E-Kennzeichen erhältlich, das für größere Akzeptanz und Verbreitung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben sorgen soll. Erreicht werden soll dies durch diverse Erleichterungen bei der Nutzung der Autos. Dabei ist das Angebot an in Deutschland erhältlichen PKW größer, als man meinen möchte. Nachfolgend eine Übersicht der aktuell erhältlichen Modelle

Fahrzeuge mit einem E-Kennzeichen sollen in diversen Städten und Gemeinden teilweise Sonderrechte erhalten, und so beispielsweise für Busse und Taxis reservierte Fahrspuren mitbenutzen oder auf bestimmten Parkplätzen kostenfrei stehen dürfen. Ausgegeben wird das neue Kennzeichen an alle Elektrofahrzeuge sowie an PKW mit Plug-in-Hybrid, Range Extender oder Brennstoffzelle, die höchstens 50 g/km CO2 ausstoßen oder im Elektrobetrieb über eine Mindestreichweite von 30 Kilometern verfügen. Die Bandbreite „betroffener“ Autos reicht von zweisitzigen Renault Twizy bis zu Oberklasse-Limousinen wie einem Porsche Panamera S E-Hybrid.

Hier die Übersicht über alle in Deutschland erhältlichen Fahrzeuge und deren jeweiliges Antriebskonzept (B = Brennstoffzelle, E = Elektro, P = Plug-in-Hybrid, R = Range Extender). Die Links bei verschiedenen Modellen führen zu unserem Testbericht:

  • Audi A3 Sportback e-tron (P)
  • Audi Q7 e-tron (P)
  • Audi R8 e-tron (E) – nur auf Bestellung
  • BMW i3 (E/R)
  • BMW 225xe Active Tourer (P)
  • BMW 330e (P)
  • BMW 530e (P)
  • BMW 740e (P)
  • BMW X5 xDrive40e (P)
  • BMW i8 (P)
  • BMW X5 XDrive 40e (P)
  • Citroen C-Zero (E)
  • Citroen Berlingo Electric (E)
  • Citroen E-Mehari
  • Ford C-Max Energi (P)
  • Ford Focus Electric (E)
  • Hyundai Ioniq Elektro (E)
  • Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid (P)
  • Hyundai iX 35 Fuel Cell (B)
  • Kia Niro (P)
  • Kia Optima Plug-in-Hybrid (P)
  • Kia Soul EV (E)
  • Mercedes B 250 Electric Drive (E)
  • Mercedes C 350e (P)
  • Mercedes C 350e T-Modell (P)
  • Mercedes E350e
  • Mercedes S500 Hybrid (P)
  • Mercedes GLE 500e 4Matic (P)
  • Mini Cooper S E Countryman ALL4 (P)
  • Mitsubishi Electric Vehicle (E)
  • Mitsubishi Outlander PHEV (P)
  • Nissan Leaf (E)
  • Nissan E-NV200 Evalia (E)
  • Opel Ampera (R)
  • Opel Ampera-e
  • Peugeot iOn (E)
  • Peugeot Partner Electric (E)
  • Piaggio Porter Elektro (E)
  • Porsche Cayenne S E-Hybrid (P)
  • Porsche Panamera S E-Hybrid (P)
  • Porsche Panamera 4 E-Hybrid (P)
  • Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid (P)
  • Renault Kangoo Z.E. (E)
  • Renault Twizy (E)
  • Renault Zoe (E)
  • Smart forfour ED (E) – ab Anfang 2017
  • Smart fortwo ED (E) – Neuauflage ab Anfang 2017
  • Smart fortwo Cabrio ED (E) – ab Anfang 2017
  • Streetscooter Work (E)
  • Tesla Model S (E)
  • Tesla Model X (E) – ab Oktober 2016
  • Toyota Mirai (B)
  • Toyota Prius Plug-In (P)
  • V60 D6 Twin Engine (P)
  • Volvo S90 T8 Twin Engine (P) – voraussichtlich ab 2017
  • Volvo V60 Plug-in (P)
  • Volvo V90 T8 Twin Engine (P) – voraussichtlich ab 2017
  • Volvo XC60 T8 Twin Engine AWD (P)
  • Volvo XC90 T8 Twin Engine (P)
  • VW e-Golf (E)
  • VW e-up! (E)
  • VW Golf GTE (P)
  • VW Passat GTE (P)

Neben diesen Fahrzeugen gibt es auch einige Modelle, die ebenfalls das neue E-Kennzeichen erhalten können, jedoch nicht mehr als Neufahrzeuge angeboten werden. Das ist unter anderem bei folgenden Autos der Fall:

  • Chevrolet Spark EV (E)
  • Fisker Karma (E)
  • Mercedes SLS AMD Electric Drice (E)
  • Porsche 918 Spyder (P)
  • Renault Fluence Z.E. (E)
  • Tesla Roadster (E)

Bei größeren Änderungen und Verschiebungen werden die Liste anpassen und als Update erneut veröffentlichen.

Update, 29.09.2016, 13:55 Uhr: Die Liste wurde auf den neusten Stand gebracht und um einige Modelle erweitert.

Update, 08.05.2017, 15:41 Uhr: Erneut wurde die Liste um einige Neuzugänge erweitert. Der Nutzen des E-Kennzeichens ist allerdings nach wie vor extrem beschränkt, eines der wenigen positiven Beispiele sind Stuttgart und auch die Hansestadt Hamburg, wo so gekennzeichnete Fahrzeuge kostenfrei Parken können. Unabhängig davon gibt es noch eine Verschärfung der Regeln zu vermelden, denn ab dem 1. Januar 2018 wird das spezielle Nummernschild nur noch an Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge vergeben, die mindestens 40 km elektrische Reichweite haben. Bislang sind es mindestens 30 km, um den Anforderungen zu entsprechen.

Update, 24.08.2017, 16:08 Uhr: Erneut wurde die Liste aktualisiert. Zudem wurde ein Link zu einem Testbericht hinzugefügt, denn Ende Mai dieses Jahres haben wir das Brennstoffzellen-Fahrzeug Toyota Mirai einem sehr ausführlichen Test unterzogen. Interessenten an alternativen Antriebsenergien werden hier sicher spannenden Lesestoff finden. Das gilt auch für unseren Vergleich von Wasserstoff und im Akku gespeicherten Strom als Energieträger in einem Fahrzeug.

Meinung des Autors

Das E-Kennzeichen ist nicht nur umstritten, sondern aktuell auch ziemlich nutzlos, weil es bislang noch nirgends besondere Rechte gibt. Trotzdem ist es interessant zu sehen, welche und wie viele Fahrzeugmodelle das neue Kennzeichen bekommen könnten. Das sind nämlich wesentlich mehr und auch deutlich größere, als die meisten annehmen würden.

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