Citroen C4 Picasso: Neuauflage ab Sommer bei den Händlern

03.04.2013 13:47 Uhr | geronimo

Der französische Autobauer Citroen hat die zweite Generation seines Familien-Vans C4 Picasso vorgestellt. Die neue Version wird leichter und sparsamer und bietet diverse technische Neuheiten und Verbesserungen

Die jüngste Version des C4 Picasso basiert auf der neuen Plattform von PSA Peugeot Citroën namens Efficient Modular Platform 2 (EMP2), die vergleichbar ist mit dem modularen Querbaukasten (MQB) aus dem Volkswagen-Konzern. Die neue Basis spart zusammen mit der Karosserie, die in Teilen aus Aluminium und Verbundmaterialien besteht, rund 140 kg gegenüber dem Vorgänger an Gewicht ein. Zusammen mit der verbesserten Aerodynamik sollen sich so über die gesamte Motorenpalette Verbrauchsenkungen von rund einem Liter auf 100 Kilometer erzielen lassen. Insgesamt stehen zwei Diesel-Motoren und zwei Benziner zur Auswahl, die ein Leistungsspektrum von 92 bis 156 PS abdecken.

Die Neuauflage kommt optisch stark verändert daher, auch wenn mit geteilten A-Säule für eine bessere Sicht nach schräg vorne ein zentrales Design-Element des Vorgängers übernommen wurde. Auffällig ist vor allem die Gestaltung der Scheinwerfer, bei denen die oben angebrachten Tagfahrlichter räumlich von den darunter liegenden Hauptleuchten getrennt sind. Für eine etwas dynamischere Form als beim Vorgänger sorgen eine um vier Zentimeter verkürzte Karosserie im Zusammenspiel mit einem um 5,5 Zentimeter verlängerten Radstand. Dies ermöglicht sehr kurze Überhänge an Front und Heck, wodurch der gesamte Wagen etwas stämmiger wirkt.

Wie bereits beim Vorgänger setzt Citroen im Innenraum vollständig auf digitale Anzeigen, klassische analoge Rundinstrumente fehlen völlig. Die Anzeige übernehmen jetzt zwei Monitore. Ein kleinerer mit 7 Zoll Diagonale über der Mittelkonsole dient zur Steuerung des Infotainment-Systems und der Klimaanlage, der größere mit 12 Zoll zeigt alle fahrzeugrelevanten Daten an. Dieser Monitor ist frei konfigurierbar und kann über einen USB-Stick sogar mit eigenen Hintergrundbildern befüllt werden. Ebenfalls neu ist „Vision 360“, ein aus vier Kameras bestehendes Videosystem, das unter anderem eine Vogelperspektiven-Ansicht des Fahrzeugs auf dem Display anzeigt. Weitere Neuheiten wie elektrische Heckklappe, ein halbautomatischer Einparkassistent oder Abstands-, Spurhalte- und Toter-Winkel-Assistent sind serienmäßig oder gegen Aufpreis lieferbar.

Ab Mitte Juni steht der neue Citroen C4 Picasso bei den Händlern, Preise und genaue Ausstattungsvarianten hat der Hersteller aber bislang nicht veröffentlicht.


Mit Material von: Citroen
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