Beschleunigung: die schnellsten Autos von 0 auf 100 km/h - UPDATE

10.02.2017 12:05 Uhr | geronimo

09.02.2016, 14:34 Uhr:
Ungeachtet aller Umweltvorschriften gibt es noch immer extrem leistungsstarke Supersportwagen und auch Limousinen. Diese ermöglichen Fahrleistungen, die einem teilweise wortwörtlich den Atem stocken lassen. Einer der wohl beliebtesten Vergleichswerte ist die Beschleunigung aus dem Stand bis auf 100 km/h. Die schnellsten Fahrzeuge erledigen die Aufgabe in weniger als 3 Sekunden, und knapp darüber tummelt sich mittlerweile ein ziemlich breites Feld. Hier die Werte zahlreicher Autos

Fakt ist: um bei der Beschleunigung ganz vorne dabei zu sein, muss einiges Geld in die Hand genommen werden. Für die besten Fahrzeuge müssen hohe sechsstellige Beträge investiert werden, der Spitzenreiter liegt sogar im siebenstelligen Bereich. Doch eine Ausnahme gibt es: den Nissan GT-R.

In der nachfolgenden Liste finden sich die schnellsten Fahrzeuge mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/ unter 3,5 Sekunden, wobei dieser Wert nur wenig über Fahrverhalten und Spaßfaktor des jeweiligen Autos verrät. In der Regel dienen dabei Datenbanken der Autozeitschriften auto, motor und sport (ams) und AutoBild (ab) mit echten Messungen als Grundlage. Sofern jedoch ein Sternchen (*) hinter einem Fahrzeug zu finden ist, dient die Werksangabe als Basis. Diese Angabe sollte mit entsprechender Vorsicht genossen werden, denn oftmals lassen sich diese Werte in der Realität nicht erreichen.

2,3 Sekunden:

  • Tesla Model S P100D (0 – 96 km/h – siehe Update vom 10.02.2017)

2,6 Sekunden:

  • Porsche 918 Spyder

2,7 Sekunden:

  • Bugatti Veyron (ams)
  • Ruf 911 Turbo PDK
  • Tesla Model S P100DS*

2,8 Sekunden:

  • Bugatti Veyron (ab)
  • Koenigsegg Agera R*
  • McLaren P1*

2,9 Sekunden:

  • Ferrari LaFerrari*
  • Lamborghini Aventador LP 700-4
  • Techart 911 Turbo PDK

3,0 Sekunden:

  • Brömmler GT-R
  • Hohenester A4 HS 650 RR
  • Lamborghini Aventador LP 750-4 SuperVeloce
  • McLaren 675LT
  • Porsche 911 Turbo S Coupé (991)
  • Tesla Model S P90D* (mit Beschleunigungs-Upgrade)

3,1 Sekunden:

  • Lamborghini Huracán LP 610-4
  • Porsche 911 Turbo (991)
  • Porsche 911 Turbo (997)
  • Porsche 911 Turbo S (997)
  • Tesla Model X P100D*

3,2 Sekunden:

  • Audi R8 5.2 FSI quattro plus (2. Generation)
  • Audi R8 V10 plus quattro*
  • Chevrolet Corvette ZR1
  • Ferrari F 12 Berlinetta
  • Lamborghini Murciélago LP 670-4 SuperVeloce
  • McLaren 650S Spider
  • MTM MP4-12C
  • Nissan GT-R (ab 2012) (ab)

3,3 Sekunden:

  • Ferrari 458 Italia (ab)
  • Lamborghini Murciélago LP 640
  • McLaren MP4-12C Spider
  • Nissan GT-R (ab 2012) (ams)
  • Nissan GT-R (ab Modellpflege Oktober 2010) (ab)
  • Nissan GT-R (ab Modellpflege Oktober 2010) (ams)
  • Pagani Huayra*

3,4 Sekunden:

  • Lamborghini Gallardo LP 570-4 Squadra Corse

3,5 Sekunden:

  • Audi RS 6 Avant
  • Audi RS7 Sportback 4.0 TFSI quattro Performance
  • Ferrari 458 Italia (ams)
  • Lamborghini Gallardo LP 570-4 Superleggera
  • Porsche 911 GT2 RS (997)
  • Porsche 911 GT3 (991)
  • Radical SR3 SL

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird bei Bedarf aktualisiert werden.

Update, 10.02.2017, 13:05 Uhr: Es gibt einen neuen Spitzenreiter, denn das kürzlich mit einem sogenannten Easter Egg noch einmal schneller gemachte Tesla Model S P100D wurde nun einem Beschleunigungstest unterzogen. Da dieser in den USA stattfand, galten 0 bis 60 Meilen pro Stunde als Richtwert, was umgerechnet 0 bis 96 km/h entspricht. Laut einem Bericht der Zeitschrift MotorTrend wurde die Disziplin in 2,28 Sekunden absolviert. Die zusätzlichen 4 km/h sollten in weniger als 0,1 Sekunden erreicht sein, weswegen hier mit einem Wert von 2,4 Sekunden gerechnet werden darf. Damit ist das Elektroauto das am schnellsten beschleunigende Serienfahrzeug der Welt.

(Bildquelle: Richard Pardon)

Meinung des Autors

Ein Wert für das Auto-Quartett: natürlich sagt die Beschleunigung bis 100 km/h nur wenig über Fahrzeuge aus, die bis zu 300 km/h und mehr als Höchstgeschwindigkeit haben. Spannend ist der Vergleich trotzdem, denn er verdeutlicht die "Sportqualitäten" der jeweiligen Autos. Und ganz ehrlich: in den meisten Ländern darf es ohnehin nur wenig schneller sein.

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