Audi TT ultra quattro concept: Leichtbaustudie kommt zum Treffen am Wörthersee

02.05.2013 13:42 Uhr | geronimo

1982 startete am Wörthersee in Kärnten, Österreich, zum ersten Mal ein GTI-Treffen. Inzwischen hat sich die Veranstaltung zu einem der weltweit größten Autotreffen gemausert, was bereits seit Jahren durch den Volkswagen-Konzern als offiziellem Sponsor mit vielfältigen Marketingmaßnahmen und der Präsentation exklusiver Studien gewürdigt wird. Dieses Jahr bringt Audi mit dem TT ultra quattro concept ein sportliches Leichtgewicht zum traditionellen Treffen

Im Vergleich zur Serienversion hat der Audi TT ultra quattro concept mit seinen 1.111 kg rund 250 kg an Gewicht verloren. Gleichzeitig wurde die Leistung des 2,0-Liter-TFSI-Motors von 155 kW/211 PS auf 228 kW/310 PS gesteigert, was ein Leistungsgewicht lediglich von 3,6 kg/PS ergibt. So erleichtert und gestärkt kann die TT-Studie in nur 4,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen, der Topspeed beträgt 280 km/h.

Die kräftige Gewichtseinsparung wird durch den gezielten Einsatz moderner, aber auch entsprechend teurer Materialien erreicht. So kommen im im Hinterwagen, im Mitteltunnel, in den B-Säulen und im Dach kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (CFK) zum Einsatz, Magnesium-Bauteile im Boden und als Scharnierverstärkung sorgen für weiteren Gewichtsverlust. Zusätzliche Einsparungen kommen von den Schalensitzen aus dem Audi R8 GT, deren Chassis aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) eine Gewichtsreduzierung von 22 kg ermöglichen, sowie die CFK-Felgen mit Speichen aus hochfestem Aluminium mit einem weiteren Minus von 20 kg für weiteren Gewichtsverlust. Zu guter Letzt sorgen optimierte Anbauteile, vordere Bremsen mit Keramikscheiben und einem Aluminium-Festsattel, Schraubenfedern aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK), eine Starterbatterie mit Lithium-Ionen-Technik, die Abgasanlage aus Titan sowie einige weitere Maßnahmen für Einsparungen.

Die Studie wird vom 8. bis zum 11. Mai auf dem GTI-Treffen am Wörthersee zu sehen sein. Eine Serienfertigung wird es sicherlich nicht geben, aber einige Details könnten in zukünftigen Fahrzeugen Einzug halten und bei zukünftigen Kleinserien ist der Einsatz dieser Technologien nach Vorstellungen des Herstellers durchaus denkbar.


Quelle: Audi
Top