Auch BMW ruft wegen defekter Airbags Fahrzeuge zurück

07.05.2013 12:39 Uhr | geronimo

Mitte letzten Monats meldeten die japanischen Autobauer Honda, Mazda, Nissan und Toyota, dass sie weltweit mehr als 3 Millionen PKW in die Werkstätten rufen müssen, da bei diesen Fahrzeugen fehlerhafte Airbags verbaut wurden. Nun ruft auch der deutsche Hersteller wegen gleicher Probleme etliche Fahrzeuge zurück

Auslöser der Rückrufaktion ist der japanische Zulieferer Takata Corporation, der zwischen 2000 und 2004 offenbar fehlerhafte Airbags an seine Kunden geliefert hat. Bislang waren deutsche Hersteller nicht betroffen, allerdings hatten diese auch erst ihre Unterlagen zu prüfen. Dies allerdings ist nicht ganz so einfach, denn die entsprechenden Fahrzeuge sind vor über 10 Jahren verkauft worden. BMW hat diese Überprüfung jetzt offenbar abgeschlossen.

Das bayerische Unternehmen ruft insgesamt 220.000 Fahrzeuge seiner 3er-Reihe zurück. Die PKW mit der internem Modellbezeichnung E46 wurden zwischen Dezember 2001 und März 2003 gebaut. Auf Grund des Alters rechne man bei BMW aber mit lediglich 180.000 betroffenen Fahrzeugen weltweit. Die Reparatur in der Werkstatt wird laut eines BMW-Sprechers in etwa eine Stunde dauern.


Quelle: automobilwoche
Bildquelle: BMW
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