Ares Project Panther könnte den De Tomaso Pantera zurückbringen

19.02.2018 14:46 Uhr | maniacu22

Mit dem De Tomaso Pantera ist in den frühen siebziger Jahren ein Supersportwagen auf den Markt gekommen, welchen selbst noch in der heutigen Zeit eine große Fangemeide anzieht. Allerdings ist es nach nunmehr rund 45 Jahren nicht mehr so einfach, ein entsprechend gut erhaltenes Exemplar zu finden. Diesen Umstand macht sich jetzt der für seine Karosserie-Bauten bekannte Hersteller Ares zunutze und plant den Pantera als „Project Panther“ komplett neu aufzulegennn

Der aus dem italienischen Modena stammende Karosseriebauer Ares plant die Wiederbelebung des legendären De Tomaso Pantera, einem Supersportwagen, der in den frühen 1970er Jahren (1971 bis 1974) gefertigt worden ist. Da Ares allerdings hauptsächlich auf den Karosseriebau fokussiert ist und dementsprechend wenig mit technischen Aspekten wie Motor oder Getriebe am Hut hat, musste eine entsprechend moderne Technikplattform Pate stehen. Die Wahl fiel hier auf den Lamborghini Huracan.

Während das Original aus den siebziger Jahren immer mit einem Cleveland-V8-Aggregat aus dem Hause Ford sowie einem ZF-Getriebe (Hinterradantrieb) bestückt gewesen ist, darf das Project Panther auf das 5,2-Liter-V10-Aggrgat aus dem Huracan zurückgreifen, welches das Fahrzeug mittels 650 Pferdestärken innerhalb von 3,2 Sekunden auf Tempo 100 km/h katapultieren soll. Die Beschleunigung endet auf Wunsch erst, wenn die Tachonadel 322 km /h anzeigt.

Damit der Ares Panther die gleichen Chancen erhält, ein zukünftiger Klassiker zu werden, orientiert man sich bezüglich des Designs am historischen Vorbild aus den 70igern, welches durch einen großen Frontspoiler, weit ausgestellten Seitenschwellern sowie großen Radkästen aufgehübscht wird. Obwohl die Technikplattform des Lamborghini verwendet wird, fällt der Panther um ganzen 10 Zentimeter länger aus. Vier Zentimeter fallen dabei auf den vorderen, sechs Zentimeter auf den hinteren Überhang. Um die Proportionen an das Vorbild anzupassen, hat Ares die Windschutzscheibe um 10 Zentimeter nach hinten versetzt. Für zusätzliche Stabilität sorgt ein integrierter Überrollkäfig.

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Dadurch, dass die Karosserie aus Kohlefaserlaminat besteht, konnte nicht nur das Gewicht um 100 Kilogramm reduziert, sondern auch die rostanfälligkeit deutlich minimiert werden. Um sich so nah wie möglich am Original zu bewegen, deuten die bisherig veröffentlichten Konzeptzeichnungen auch wieder Klappscheinwerfer an, die das Fahrzeug im ausgeschalteten Betrieb besonders schnittig zeichnen.

Obwohl Ares bereits angedeutet hat, dass der Panther in geringer Stückzahl gebaut werden soll, wurde bislang weder über ein Limit oder auch einen Preis gesprochen. Einzig ein Auslieferungszeitraum ab Mitte 2018 ist genannt worden.

Meinung des Autors

Auch wenn ich nicht unbedingt zu den Fans italienischer Autoschmieden gehören sollte, könnte mir der Panther doch recht gut gefallen - mal davon abgesehen dass ich dafür den falschen Job habe, um überhaupt über ein Fahrzeug in dieser Preiskategorie nachdenken zu müssen.
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