Stimmt.. *g
Die Gewissheit, viel zu haben, viel zu
können (Auto-leistungsmäßig), wenn man wollte, beruhigt den Fahrer irgendwie. Es verbreitet ein Überlegenheitsgefühl, interpretiere ich mal waghalsig
Das wird dadurch bestätigt, dass zum Beispiel Porsche-Fahrer laut Statistik zu der Gruppe der eher-weniger-Drängelnden (auf Autobahnen) gehören. Widerlegt allerdings wird es durch die gleiche Statistik, die besagt, dass Mercedes- (30%) und BMW-Fahrer (28%) am ehesten durch Drängeln, Dichtauffahren etc. auffallen - wobei die es eigentlich nicht nötig hätten, da sie in den meisten Fällen inflationäre Leistung unterm Kühler haben. Erfahrungswerte sagen, dass Audis inzwischen genauso drängeln, und bei den Passat-Fahrern geht es teils auch schon los. (Wobei letztere allerdings nicht mehr unbedingt in die BMW-/Mercedes-Gruppe hineingehören sondern in die des folgenden Absatzes [je nach dem])
Nichts zu haben hingegen verschafft innere Unruhe, weswegen dem Wagen dann Tuning angetan wird, optisches Tuning (ich kann meine Vorurteile anscheinend nicht verbergen *schäm). Hinzu gesellt sich das Gefühl, die nicht vorhandene Leistung irgendwie zur Schau stellen zu wollen, was sich dann in unsinnigen Überholmanövern ausdrückt und ab und an im Baum endet.
Der letzte Absatz war jetzt sehr subjektv geprägt, das mit der Statistik hingegen ist objektiv. (
siehe hier )