Wollte / Konnte mir jetzt in den ersten beiden Jahren keine "kleine" Maschine kaufen, weil sich das in meinen Augen nicht gelohnt hätte.Außerdem fahre Ich bei Gelegenheit ne 125er Vollcross ( 2-Takt Juhu! )
Stattdessen will Ich mein Gespartes nächstes Jahr in eine schöne, "große" Maschine investieren... natürlich gebraucht, aber in gepflegtem Zustand.
Meine Eltern & die halbe Familie fahren Suzi, die andere Hälfte Yamaha & Kawa. der Großonkel fährt ne Ducati, aber die rasselt mir zuviel
Mir persönlich gefallen die R1, die GSXR1000 & evtl. die Fazer sehr gut.
Gibt es etwas besonderes, was Ich beim Kauf beachten sollte? Welches Moped eignet sich am Besten zum schnellen, sportlichen Fahren? Mit welcher hat man am meisten Spaß & verbringt die wenigste Zeit in der Werkstatt?
Möchte eine Meinung hören von Leuten, die Ich nicht persönlich kenne
der Großonkel fährt ne Ducati, aber die rasselt mir zuviel
Gibt auch welche mit Ölbadkupplung z.B. SS 750 oder 848 (wobei da die Anschaffungskosten im Vergleich zu einem Japaner recht hoch sind)
Zitat:
Gibt es etwas besonderes, was Ich beim Kauf beachten sollte?
Darauf schauen, dass die Serviceintervalle immer eingehalten wurden, besonders bei hochdrehenden Supersportlern.
Zitat:
Welches Moped eignet sich am Besten zum schnellen, sportlichen Fahren?
Mit welcher hat man am meisten Spaß & verbringt die wenigste Zeit in der Werkstatt?
Das sportlichste ist natürlich ein Supersportler, allerdings hat man dabei auch wenig Komfort. Leistung haben alle genug, egal ob GSX-R 1000, ZX10R, CBR1000, R1 oder 1198. Meiner Meinung nach ist es eigentlich Verschwendung so einen Supersportler auf der Straße zu fahren, sowas gehört auf die Rennstrecke, dort fallen einem dann erst richtig die Unterschiede auf.
Wenn du wirklich sportlich und schnell fahren willst, dann weg von der Straße und ab auf die Rennstrecke, das ist sicherer und macht viel mehr Spaß.
Zum Fahren auf der Straße reicht ein Sporttourer (z.B. Honda VFR) oder ein Nakedbike (z.B. Ducati Monster) mit 90 PS locker aus. Die von dir erwähnte Fazer wäre auch eine gute Idee.
Bei der Zuverlässigkeit nehmen sich die unterschiedlichen Hersteller nicht viel (zumindest ab Baujahr ~2000) wenn man kein Montagsmodell erwischt, bei den aktuellen Ducatis sind die laufenden Kosten deutlich geringer als bei der japanischen Konkurenz, allerdings sind die Anschaffungskosten deutlich höher.
Sollte es noch Fragen geben stehe ich gerne zur Verfügung.
MfG Obi (der selbsternannte Motorradexperte hier im Forum )
Meiner Meinung nach ist es eigentlich Verschwendung so einen Supersportler auf der Straße zu fahren, sowas gehört auf die Rennstrecke, dort fallen einem dann erst richtig die Unterschiede auf.
Zum Fahren auf der Straße reicht ein Sporttourer (z.B. Honda VFR) oder ein Nakedbike (z.B. Ducati Monster) mit 90 PS locker aus. Die von dir erwähnte Fazer wäre auch eine gute Idee.
Da kann ich nur zustimmen, bin früher auch ne Supersportler gefahren (R 6)
Is Verschwendung sowas auf der Straße zu fahren, ausfahren kannst sie eh nicht, und wenn mans versucht kanns im Straßenverkehr schnell Enden.
Ich bin dann auch umgestiegen auf ne SportTourer und muss sagen bin sehr zufrieden damit, bequemer, spaarsamer und ausreichend.
Ich fahr nun "nur" noch mit 220 Höchstgeschwindigkeit statt 280 aber hey, am Ende ists ne lebensverlängernde Maßnahme.
Ach ich hab vor knapp 1,5 monaten nen tötlichen unfall live miterlebt hab ihn zwar erst an dem tag kennen gelernt, aber es geht ums prinzip und a unfall is immer scheiße
seitdem bin i au nemme arg oft gefahren... erstens hats wetter net so gepasst und zweitens fahr i meistens allein, des macht mir zur zeit keinen spaß, da längere strecken zu fahren... so 50-70km zur zeit so am tag...
durch den unfall bin i aber z.b. in den kurven au nemme so extrem unterwegs sondern eher zwischen den kurven dann eher am gas (was die rennleitung natürlich nicht erfreuen wird)
kommende jahr möcht i au mindestens einmal auf ne rennstrecke hat mich letztes jahr so angemacht aufm sachsenring ^^ hab jetzt lust auf mehr
Unfälle sind immer bitter, nochdazu mit Todesfolge...
In den vergangen Rennen dieses Jahr hab ich auch leider einige hässliche Unfälle angesehen, diese sind zwar nicht immer glimpflich ausgegangen, aber so, dass man sich von den Verletzungen erholen kann.
Das Unfallthema ist beim Motorradfahren immer unangenehm, lassen wir das lieber. RIP Shoya Tomizawa
Dadurch, dass mein Motorrad ja nicht einsatzfähig war, bzw. sie jetzt verkauft wird, war ich mit zwei Motorrädern eines guten Bekannten und auch Hauptsponsors unterwegs, weil er keine Zeit hatte. Zuerst mit einer Ducati 748 und danach mit einer 749, jeweils mit RS-Motoren.
Dazu wurden alle möglichen Corse-Teile aus Bologna geholt und dann wurde aus den Straßenmotoren die gleichen Motoren wie sie damals in der Supersport-WM eingesetzt wurden, inklusive Renngetriebe und bei der 749 eine 3(!)kg schwere Titanauspuffanlage von Akrapovic.
Vorallem die 749 bewegt sich im Bereich von brutal bis geil. Bei meinen 65 kg war ich ziemlich damit beschäftigt, dass das Vorrderrad unten bleibt. Ich liebe dieses Motorrad und würde es am liebsten nie mehr zurückgeben.
Am kommenden Wochenende steht das Saisonfinale in Brünn an und die 749 wartet nur darauf von mir bewegt zu werden. Nachdem dort Motorleistung nicht verkehrt ist könnte ein Platz unter den ersten drei wieder möglich sein, aber auch wenn ich weiter hinten ins Ziel komme wäre es egal, weil das Motorrad so verdammt viel Spaß macht.
Danke für die ausführlichen Antworten, vor allem an den selbsternannten Moped-Experten ausm AX
Euer Einwand ist natürlich berechtigt & dafür habe Ich auch Verständnis. Mir steht aber eher die Optik & die dazupassende Leistung im Vordergrund, was mich bei den Sporttourern nicht so anspricht.
Außerdem wohne Ich nicht weit vom Hockenheim- und Nürburgring entfernt, wo es mich dann auch ab & an hinziehen würde. Deswegen lieber 1 Moped, dass Straße & Rennstrecke kann ... als 2 Mopeds
Haben meine Favourites iwelche Bekannten Kinderkrankheiten oder Teile, die gerne kaputt gehen? Bestimmte, außerordentliche Wartungen, die gemacht werden sollten?
Danke für die ausführlichen Antworten, vor allem an den selbsternannten Moped-Experten ausm AX
Gern geschehen.
Zitat:
Außerdem wohne Ich nicht weit vom Hockenheim- und Nürburgring entfernt, wo es mich dann auch ab & an hinziehen würde. Deswegen lieber 1 Moped, dass Straße & Rennstrecke kann ... als 2 Mopeds
Bist du dir sicher? Zwei wären nämlich besser als eins. Außerdem sind Ersatzteile teuer.
Zitat:
Haben meine Favourites iwelche Bekannten Kinderkrankheiten oder Teile, die gerne kaputt gehen? Bestimmte, außerordentliche Wartungen, die gemacht werden sollten?
Eigentlich recht robust, wie schon erwähnt, außer man erwischt ein schlechtes Modell. Nur bei der GSX-R sollte man aufpassen wenn sie vor ~2002 gebaut wurde, weil sich die Beschichtung der Gabel lösen kann.
Bei der R1 fällt mir jetzt nichts besonderes ein, außer dass die erste Baureihe eine schreckliche Leistungsentfaltung hatte.
Auch die Fahrwerke der älteren (bis ca. BJ 2000) Japaner sind gegenüber der Konkurenz eher im Nachteil, das gilt in erster Linie für den Rennbetrieb. Diese Baujahre betreffen dich aber, so wie's ausschaut, weniger.
Bezüglich Wartung:
Immer schön Ölwechsel machen und dabei ein hochwertiges Öl verwenden und alle 6000 km Ventile einstellen. Dass die Bremsen immer in einem Topzustand sein sollten versteht sich von selbst.